Zukunftsfeld Raum

Das Rheinische Revier hat rechtzeitig einen präventiven Strukturwandel eingeleitet. Hierfür ist eine vorausschauende Raumentwicklung und Flächenpolitik unerlässlich. Vor diesem Hintergrund beschreibt das Zukunftsfeld Raum die Zielsetzung einer integrierten, nachhaltigen Raumentwicklung im Rheinischen Revier. Dabei werden bestehende (teil-)räumliche Konzepte miteinander verknüpft und den Ansprüchen der Wirtschafts-, Siedlungs-, Verkehrs-, und Freiraumentwicklung gleichermaßen gerecht. Aufgrund des vielseitigen Themengebietes wird das Zukunftsfeld Raum in die drei Projektfamilien "Neue Arbeitsfelder erschließen“, "Wohnen und Leben im Revier“ und "Landschaft kultivieren“ unterteilt. 

Neue Arbeitsfelder erschließen

Um neue Perspektiven für die Region zu erschließen, werden bestehende, große interkommunale Flächenentwicklungen aufgenommen und weiterentwickelt. Zusätzlich werden auch gänzlich neue Entwicklungen angestoßen. Im Fokus stehen dabei Folgeentwicklungen für nicht mehr betriebsnotwendige Flächen und Brachen sowie die drei LEP-Flächen im Rheinischen Revier: Grevenbroich-Neurath, Euskirchen/Weilerswist, Geilenkirchen-Lindern.

Ziel ist eine regional abgestimmte, übergeordnete Flächenentwicklungs- und Vermarktungsstrategie und die entsprechende planungsrechtliche Sicherung notwendiger Entwicklungsbelange bzw. -korridore. Hierfür werden regionale Entwicklungsschwerpunkte und Kooperationsmöglichkeiten sowie thematische Alleinstellungsmerkmale und Standortprofile/F&E-Potenziale herausgearbeitet sowie Science-to-Business-Transfers gefördert.

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Ihr Ansprechpartner:
Boris Linden

Telefon: +49 2461 690-183
Telefax: +49 2461 690-189
boris.linden@rheinisches-revier.de

Wohnen und Leben im Revier

Die im Zuge der Tagebauentwicklung raumgreifenden Strukturveränderungen des Rheinischen Reviers führen zu besonderen Herausforderungen und Chancen für eine zukunftsfähige Dorf-, Quartiers- und Stadtentwicklung. Hinzu kommen die besonderen Zielsetzungen und Anforderungen, die sich vor dem Hintergrund von Energiewende und Klimaschutz ergeben. Neue Technologien und Strategien im Bereich des Siedlungsbaus und der Architektur werden entwickelt. Bei der langfristig zu betrachtenden Neuorganisation von Siedlungs- und Nutzungsstrukturen erprobt die Region gemeinsam neue Wege des klima- und ressourcengerechten Bauens. In Verbindung mit den Möglichkeiten der Digitalisierung werden Ressourceneffizienz und Wohnkomfort gleichzeitig erhöht. Energetische Teilautarkie wird in intelligenten Prosumerstrukturen geschaffen, die auch der Elektromobilität dienen („Smart home“, smarte Wohnquartiere etc.). Auf Ebene des Dorfes und des Stadtquartiers gestalten Bürger gemeinsam mit Politik und Verwaltung, Unternehmen und Institutionen der Region die Zukunft vor Ort.

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Ihr Ansprechpartner:
Marie-Luise Schaller

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marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de

Landschaft kultivieren

Das Rheinische Revier ist ein Landschaftsraum im Wandel. Die großen Landschaftsveränderungen der noch aktiven Tagebaue Hambach, Garzweiler und Inden bieten die Chance, parallel zur Tagebauentwicklung frühzeitig einzigartige (Rekultivierungs-)Landschaften hoher Qualität zu gestalten und ausgehend von innovativen Einzelprojekten ein zusammenhängendes Freiraumsystem hoher regionaler Wertschöpfung (Grüne Infrastruktur, Naherholungsraum/Tourismus, produktive Landschaften als Ressourcen-Lieferanten) für das Rheinische Revier zu etablieren. Eng in Verbindung mit dem Thema der Landschaftsentwicklung steht der Bereich der innovativen Landwirtschaft.

Ein Regio­nales Frei­raum­system für das Rhei­ni­sche Revier

Grüne Infrastruktur und Freiraumsystem

Die Innovationsregion Rheinisches Revier hat im Jahr 2017 durch das Integrierte Handlungskonzept (IHK) „Rheinisches Revier – Zukunft gestalten“ des Programms „Grüne Infrastruktur NRW“ Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) eingeworben. Acht Projekte aus dem Rheinischen Revier werden bis Ende des Jahres 2023 mit vier Millionen Euro gefördert. Detailinformationen können hier abgerufen werden. Parallel wird die IRR gemeinsam mit der Region das Freiraumsystem weiter bearbeiten.In einem ersten Schritt sollen – unter Einbeziehung der regionalen Akteure – die unterschiedlichen innerhalb des Rheinischen Reviers vorliegenden, bereits abgeschlossenen und derzeit neu entstehenden (teil)räumlichen Landschaftskonzepte erfasst und neben-/übereinandergelegt werden. Hierüber sollen notwendige Schnittstellen und Übergänge sowie möglicherweise bislang fehlende „weiße Flecken“ herausgearbeitet werden, die zukünftig als Lupenräume weiter zu konkretisieren und zu qualifizieren sind.

Gleichzeitig soll in der Zusammenschau ein erstes integriertes Freiraumkonzept im erweiterten Sinne (grau-grüne Infrastruktur) erarbeitet werden – als zusammenführendes, verknüpfendes Gerüst für den Raum unter Berücksichtigung/Abgleich mit vorhandenen/ entstehenden Teilraumkonzepten und laufenden „externen“ Prozessen. Dabei soll im Sinne einer integrierten Sichtweise den Ansprüchen der Freiraumentwicklung gleichermaßen Rechnung getragen werden, wie den Ansprüchen der Wirtschafts-, Siedlungs- und Verkehrsentwicklung. Nutzungskonkurrenzen sollen identifiziert, abgewogen und bestenfalls durch innovative Ansätze aufgelöst werden. Im Ergebnis soll bis Ende 2018 eine erste Zusammenschau sowie ein Fahrplan zum weiteren strategischen und operativen Vorgehen konkretisiert werden.

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Ihr Ansprechpartner:
Christian Wirtz

Telefon: +49 2461 690-181
christian.wirtz@rheinisches-revier.de

Übersichtskarte

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  • pin Ressourcen
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Rad­ver­kehrs­ver­bin­dung Mer­ze­nich-Kerpen-Fre­chen-Köln

Innerhalb des Projektes geht es um die Bereitstellung leistungsfähiger, attraktiver und sicherer Verkehrsanlagen für Fahrräder, E-Bikes bzw. Pedelecs. Neben dem Umwelt- und Gesundheitsaspekt können gut ausgebaute regionale Radverkehrsverbindungen zunehmend einen Beitrag zur Lösung aktueller und künftige Verkehrsprobleme leisten. Das Konzept möchte dabei die vorhandenen Qualitäten ausbauen und vernetzen.

Projektpartner: Rhein-Erft-Kreis
Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Agri­cola Agro­busi­ness-Park

Mit dem Agricola AgroBusiness-Park ist ein weitreichendes Kooperationsprojekt innerhalb der IRR angedacht, das von der energieeffizienten, hochwertigen und gesunden Nahrungsmittelproduktion, über deren Verwertung, Verarbeitung, Verpackung bis zum Vertrieb reicht. Durch das Projekt soll eine Einrichtung einer regionalen Wertschöpfungskette im Bereich der Nahrungsmittelproduktion erfolgen. Vor diesem Hintergrund ist die Errichtung großflächiger, energieeffizienter Gewächshausparks geplant. Als synergetische Entwicklung könnte der „Agricola AgroBusiness-Park“ vorhandene (Ressourcen-)Potentiale der innerhalb der IRR angesiedelten Industriestandorte und Technologien aufgreifen und für die Produktion hochwertiger Nahrungsmittel für den urbanen Raum Köln und Aachen nutzen.

Projektpartner: FAKT.AG Unternehmensgruppe
Huttropstraße 60, 45138 Essen

Ansprechpartner: Nicole Monath (nicole.monath@rheinisches-revier.de)

Aufbau eines Kom­pe­tenz­clus­ters „Faktor X – Res­sour­cenef­fi­zi­entes Bauen im Inde­land“

Vom Gebiet der Indeland-Entwicklungsgesellschaft ausgehend, wird dieses Projekt einen neuen Kompetenzcluster „Ressourceneffizientes Bauen“ schaffen. Der Kompetenzcluster wird sowohl Forschung und Entwicklung, Bildung und Ausbildung als auch die konkrete Umsetzung von Neubaugebieten und Bestandsentwicklungen beinhalten. Dafür sollen bereits im Indeland laufende Aktivitäten zum Thema Faktor-X, dem lebenszyklusweiten Reduzieren des Ressourcenverbrauchs, gebündelt und um weitere Aspekte erweitert werden. Erste Projektbausteine wie die Entwicklung von zwei Wohngebieten in Eschweiler und Inden wurden gestartet.

Projektpartner: Stadt Eschweiler / Gemeinde Inden / RWE Power AG / Aachener Stiftung Kathy Beys / Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH
Johannes-Rau-Platz 1, 52249 Eschweiler

Ansprechpartner: Nicole Monath (nicole.monath@rheinisches-revier.de)

B.O.M. – Bio­lo­gi­scher, Orga­ni­scher Dünger

Ziel des Projektes ist die Herstellung eines biologisch-organisch- mineralischen Düngers (B.O.M.) aus tierischen Exkrementen (von flüssig bis stichfest) und mineralischen Zuschlägen insbesondere Braunkohlenflugasche.

Projektpartner: DOS-Consulting
Am Flehkamp 21, 40667 Meerbusch

Ansprechpartner: Nicole Monath (nicole.monath@rheinisches-revier.de)

Bil­dungs­cloud 2.0 für Schulen in der Inno­va­ti­ons­re­gion

Schon heute wird in der beruflichen Ausbildung durch die IRR in Nordrhein-Westfalen ein „Leuchtturm-Projekt“ realisiert, das Pilot-Berufskollegs an den Standorten Aachen, Eschweiler, Alsdorf und Horrem in die Lage versetzen wird, zentralen Zugang zu wesentlichen Lernfunktionalitäten über eine cloudbasierte Plattform zu erhalten. Die Funktionalitäten, die zentral und cloudbasiert verfügbar gemacht werden, betreffen E-Mail, Kalender, Textverarbeitung, Suche in Bildungsinhalten, Dokumentenablage und Lernmanagement-software, die in die Bildungscloud integriert wird. Ein wesentliches Merkmal der Cloudlösung besteht darin, dass Lernen nicht mehr raum- und zeitgebunden ist, sondern davon unabhängig und eine flexible Nutzung verschiedener Endgeräte erlaubt (Tablet, PC, Laptop, Smartphone).

Projektpartner: regio iT gesellschaft für informationstechnologie mbH
Lombardenstr. 22-24, 52070 Aachen

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Bio­gene Ener­gie­träger aus der Region für die Region

Das Projekt beschäftigt sich mit der Erfassung von Biomasse aus Landschaftspflege und Straßenbegleitgrün aus der Region zur energetischen Nutzung in der Region. Die holzigen Materialien aus Landschaftspflege und Strassenbegleitgrün sollen als regionaler Energieträger eingesetzt werden, statt wie bisher als geschreddertes Gut einfach am Straßenrand liegengelassen zu werden. Die Beerntung dieser regionalen Energieträger und ihr Einsatz in regionalen/kommunalen Anlagen sollen beispielhaft die Möglichkeiten einer dezentralen Energieversorgung für die Region aufzeigen.

Projektpartner: Moderne Energie Rhein-Erft e.V.
Höhenweg 39, 50169 Kerpen

Ansprechpartner: Nicole Monath (nicole.monath@rheinisches-revier.de)

Börde – artenarm und ener­gie­reich

Ziel des Projektes ist eine integrierte Gesamtbetrachtung des Gesamtlandschaftsraums Börde auf verschiedenen Ebenen. Die Orte der Energiegewinnung verlagern sich zunehmend auf die der Ville vorgelagerten, landwirtschaftlich ertragreichen Börden. Hier ergeben sich neue Konflikte, die frühzeitig thematisiert und gelöst werden sollten. Fragestellungen sind: WAS verträgt die der Ville vorgelagerte Börde, und insbesondere WIE verträgt sie es? Antworten sollen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten der Land- und Energiewirtschaft, unter wissenschaftlichen Artenschutzaspekten und unter landschaftsästhetischen Perspektiven erarbeitet werden.

Projektpartner: Stadt Erftstadt, Umwelt- und Naturparkzentrum Friesheimer Busch
Holzdamm 10, 50374 Erftstadt

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Brai­nergy Park Jülich

Rund 50 ha der derzeit brachen Fläche „Merscher Höhe“ (ehemalige Sendeanlage der Deutschen Welle) sollen in ein interkommunales Gewerbegebiet für regionalbedeutsame Gewerbe- und Produktionsansiedlungen umgewandelt werden. Ein Teilbereich (ca. 5 ha) soll in der Gesamtvermarktung als Energie-Campus (Brainergy Park) entwickelt werden, um forschungsaffinen Unternehmen und Ausgründungen attraktive Ansiedlungschancen eröffnen.

Projektpartner: SEG Jülich mbH & Co. KG
Große Rurstraße 17, 52428 Jülich

Ansprechpartner: Boris Linden (boris.linden@rheinisches-revier.de)

Campus Alden­hoven – Testen. Ent­wi­ckeln. Pro­du­zieren.

Ziel des Projektes ist die Weiterentwicklung des bestehenden Campus Aldenhoven zu einem interkommunalen Gewerbegebiet der Gemeinde Aldenhoven und der Stadt Baesweiler. Hierzu soll eine Ausdehnung des heutigen Campus-Geländes über den Industriepark Emil Mayrisch hinaus unter Einbezug des ehemaligen Kraftwerksstandortes Siersdorf erfolgen. Die Erweiterung des Standortes soll auch die Weiterentwicklung des Aldenhoven Testing Centers (ATC) zum forschungs- und produktionsorientierten Zukunftsstandort begünstigen.

Projektpartner: Kreis Düren, Stabsstelle Wirtschaftsförderung
Bismarckstraße 16, 52351 Düren

Ansprechpartner: Boris Linden (boris.linden@rheinisches-revier.de)

Ener­ge­ti­sche Sanie­rungs­of­fen­sive Jüchen

Für die Gemeinde Jüchen soll eine Benchmarkstudie durchgeführt werden, durch die Energieverbrauch und Modernität der energietechnischen Anlagen bzw. des Gebäudezustandes vergleichbar werden. Der energietechnische Gebäudezustand und Energieverbrauch der Wohngebäude soll vor dem Hintergrund soziodemographischer Aspekte kleinräumig und umfassend erfasst und ausgewertet werden. Zusätzlich sollen Bewohner sensibilisiert und die Sanierungsquote innerhalb der Kommune soll gesteigert werden.

Projektpartner: Gemeinde Jüchen
Am Rathaus 5, 41363 Jüchen

Hochschule Niederrhein
Webschulstr. 41 - 43, 41065 Mönchengladbach

Hochschule Niederrhein
Webschulstr. 41 - 43, 41065 Mönchengladbach

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Energie & Wohnen in Kerpen-Buir

Die Ortschaft Buir soll ein Leuchtturmprojekt als Klimaschutzsiedlung und insbesondere in den Bereichen Smart-Grid und Smart-Home werden. Die Bevölkerung soll motiviert werden, eine aktive Voreiterrolle für innovative Themen der Energiewende einzunehmen. Dabei sind u.a. folgende Maßnahmen geplant: Errichtung von Windkraftanlagen am Tagebaurand, Teilabdeckung der Autobahn A4, um Lärmemissionen in der gesamten Ortslage einzudämmen, thermische Nutzung von Sümpfungswasser, Entwicklung von mehr als 300 mindestens im Passivhausstandard errichteten Wohneinheiten.

Projektpartner: Kolpingstadt Kerpen
Jahnplatz 1, 50171 Kerpen

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Ener­gie­wende im Ein­fa­mi­li­en­h­ausbau

Das Projekt soll am Beispiel von Einfamilienhaussiedlungen Konzepte berücksichtigen und weiterentwickeln, die neue Technologien zur Energieversorgung konsequent und flächendeckend umsetzen und gleichzeitig durch virtuelle Kraftwerke effizient gesteuert werden können. Geplant sind eine Brennstoffzellensiedlung (Versorgung eines Quartiers mit Kleinbrennstoffzellen zur Gewinnung von Wärme und Strom) sowie eine Solarsiedlung (weitgehend autarke Versorgung durch ein System aus Photovoltaik, Wärmepumpe und Stromspeicher). Bauwillige werden beim Kauf eines Grundstücks zum Einbau oben genannter neuer Technologien zur Energieversorgung verpflichtet bzw. durch ein attraktives Anreizsystem in ihrer Entscheidung entsprechend motiviert.

Projektpartner: Stadt Grevenbroich
Ostwall 6, 41513 Grevenbroich

Stadt Bedburg
Am Rathaus 1, 50181 Bedburg

RWE Power AG
Stüttgenweg 2, 50935 Köln

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Ent­wick­lung des inter­kom­mu­nalen Gewerbe- und Indus­trie­ge­bietes Jüchen-Gre­ven­broich – Nach­hal­tige Logistik und Bei­trag zum Struk­tur­wandel

Der Standort liegt an den BAB A 46 und A 540 sowie in räumlicher Nähe zur Bahnlinie MG-Köln. Es handelt sich um derzeit landwirtschaftlich genutzte Rekultivierungsflächen des ehemaligen Tagebaus Garzweiler I auf Gemeindegebiet Jüchen und dem Stadtgebiet Grevenbroich. Die geplante Fläche mit ca. 42 ha eignet sich als Logistikstandort, der in seiner Konzeption auch vom Rhein-Kreis Neuss und der IHK Mittlerer Niederrhein unterstützt wird und in Untersuchungen der IHK und des Landes im Rahmen des Hafen- und Logistikkonzeptes NRW als Premiumstandort benannt wird. Der Standort soll - mit entsprechendem Abstand zur nächsten Wohnbebauung - ein Flächenangebot für emittierende und flächenintensive Betriebe aus dem produzierenden und verarbeitenden Gewerbe/Industrie – gerne auch innovative Unternehmen mit Forschung und Entwicklung - bieten und damit den anstehenden Strukturwandel unterstützen.

Projektpartner: Stadt Grevenbroich
Ostwall 6, 41513 Grevenbroich

Gemeinde Jüchen
Am Rathaus 5, 41363 Jüchen

RWE Power AG
Stüttgenweg 2, 50935 Köln

Ansprechpartner: Boris Linden (boris.linden@rheinisches-revier.de)

Ent­wick­lung des Kom­pe­tenz­clus­ters ChemNet Rhein­land Aka­demie – (IRR-Stand­ort­faktor Beruf­liche Bil­dung, Fach- und Füh­rungs­kräfte)

Mit dem Kompetenzcluster ChemNet Rheinland Akademie soll eine innovative und systematische Vernetzung von Wirtschaft, Beruflicher Bildung und der lokalen Schullandschaft erfolgen. Die beteiligten Akteure speisen ihre Bildungsangebote, Fragen und Problemstellungen auf einer virtuellen Chem- Net Rheinland Akademie – Plattform ein. Aus dem virtuellen Lernraum werden konkrete Umsetzungsaktionen (z. B. Lehrerworkshops, Berufsinfotage) generiert. Die virtuelle ChemNet Rheinland Akademie folgt dem Beispiel der lernenden Organisation und bildet das Verbindungselement der Industriestandorte Knapsack und Wesseling.

Projektpartner: ChemNet Rheinland e.V.
Konrad-Adenauer-Str. 3, 50389 Wesseling

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Ess­bare Ener­gie­land­schaft Erftaue

Ziel des Projektes ist es, eine innovative Gesamtentwicklung anzustoßen, die den Raum rund um Schloss Türnich zu einem Zentrum für die Prinzipien von Nachhaltigkeit und Kreislaufprozesse macht. Dabei soll die Erftaue als regionale Grünachse mit einer Vielzahl von Funktionen einbezogen werden: gewässerökologischer Retentionsraum, essbare Landschaft, Energieproduktion Naherholung und Tourismus, Lehrund Arbeitsort, ökosystemare Dienstleistungen. Unter dem Titel „Essbare Energielandschaft Erftaue“ entsteht ein integriertes Gesamtsystem, das aufgrund seiner Einzigartigkeit das Potential hat, nationale Strahlkraft zu entwickeln.

Projektpartner: Schloß Türnich bzw. Kultur- und Naturstiftung Schloß Türnich i.G.
Schloß Türnich, 50169 Kerpen

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Floa­ting Solar Power Sta­tion - Ein Solarsee im Rhei­ni­schen Revier

Mit dem Projekt soll durch schwimmende Photvoltaikanlagendie regionale Enerergieinfastruktur erweitert werden: Seeflächen (z. B. von Rekultivierungs- und Baggerseen) sollen zur Gewinnung von Sonnenenergie genutzt werden, indem die Solarmodule auf schwimmenden Pontons errichtet werden. Gleichzeitig wird die Verwertung bei lokalen Abnehmern angestrebt.

Projektpartner: Gasversorgungsgesellschaft mbH Rhein-Erft (GVG)
Max-Planck-Straße 11, 50354 Hürth

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Gewer­be­ge­biete & Energie in Kerpen-Tür­nich

Das Projekt stellt ein Pilotprojekt für energieeffiziente Gewerbegebiete in Kerpen-Türnich dar. Dabei sollen verschiedene Varianten der Versorgung mit Strom und Wärme untersucht und hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit beurteilt werden, um ein optimiertes Arealversorgungskonzept zu erarbeiten. Neben Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien sollen auch innovative Speicherlösungen, Wasserstofftechnologien und virtuelle Kraftwerke berücksichtigt werden, um technisch umsetzbare und wirtschaftlich tragfähige Gesamtlösungen für das Gewerbegebiet zu entwickeln.

Projektpartner: Kolpingstadt Kerpen
Jahnplatz 1, 50171 Kerpen

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Green City Pro­jekt

In dem Projekt wird ein neuartiges Mehrrichtungsverteilungssystem in einer Neubausiedlung oder einem Gewerbegebiet integriert, durch die eine energieautarke Versorgungsstruktur mit erneuerbaren Energien und fortschrittlichen Speichertechnologien ermöglicht wird. Die Nutzung des selbsterzeugten Stroms zur Elektromobilität ist Bestandteil der Verwertungsmodelle. Die Realisierung dieses Systems ermöglicht es, die innovativen Ansätze in der Praxis zur Endreife zu bringen.

Projektpartner: GREENCITY POW-EneRgy GmbH(urspr. Pape & Olbertz Schaltgeräte und Widerstände GmbH)
Friedrichsruh 31, 53879 Euskirchen

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Gru­ben­wasser-Erd­wärme für das ENERGETICON (GrEEn)

In diesem Projekt möchte die ENERGETICON gGmbH die Erdwärme aus dem rd. 890 m tiefen Eduard-Schacht der ehemaligen Steinkohlengrube Anna in Alsdorf nutzen. Mit der Erdwärme sollen die historischen Gebäude des auf dem ehemaligen Betriebsgelände angelegten Energiemuseums ENERGETICON beheizt werden.

Projektpartner: ENERGETICON gGmbH
Konrad-Adenauer-Allee 7, 52477 Alsdorf

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Grüne Fuge Jüchen

Die Gemeinde Jüchen möchte zusammen mit dem Rhein-Kreis Neuss die außergewöhnliche Chance der Tagebaurekultivierung zur Gestaltung einer neuen Kulturlandschaft sowie für eine in die Zukunft gerichtete Entwicklung nutzen. Im Vordergrund stehen dabei Gestaltungsansätze, die ein organisiertes Nebeneinander von Ressourcennutzung, Naherholung, Tourismus sowie Natur- und Landschaft auf den Rekultivierungsflächen ermöglichen. Gleichzeitig sollen landschaftsplanerische Aspekte in die Planung integriert werden, die den Raum als eine besondere, gestaltete Kulturlandschaft von anderen Landschaftsräumen abhebt.

Projektpartner: Gemeinde Jüchen
Am Rathaus 5, 41363 Jüchen

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Heiz­fo­lien - Wär­me­system der Zukunft

Mit Folien aus Carbon-Kunststoff-Verbund wurde ein neuartiges elektrisch betriebenes Flächenheizsystem entwickelt. Es kann auf Decken, Wänden oder im Fußboden unter Fliesen installiert werden. Im Rahmen des Projektes soll ein Musterhaus in Bergheim ausgestattet werde, um den Nachweis der Eignung zu erbringen, dass diese Technologie einen Ersatz für Nachtspeicherheizungen in Einfamilienhäusern bietet.

Projektpartner: Stadtwerke Bergheim GmbH
Am Sodagraben 6, 50127 Bergheim

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Her­stel­lung von han­dels­fä­higem Dünger aus Gülle und Braun­kohle mit gleich­zei­tigem Schutz des Grund- und Trink­was­sers vor erhöhten Nitrat­kon­zen­tra­tionen

Inhalt des Projektes ist die Herstellung von Dünger bzw. Bodensubstraten aus Gülle mit Zuhilfenahme von Braunkohle als „Sammler“ und „Träger“ für pflanzenwirksame Gülle-Inhaltsstoffe. Im Rahmen dieses Projektes soll, die ursprünglich von der RWE Rheinbraun-Forschung entwickelte Technologie stark vereinfacht werden. Dadurch sollen sich die Gülle-Behandlungskosten vermindern und der Stickstoff aus der Gülle besser genutzt werden. Das Besondere und Neue ist der wirtschaftsfördernde und nachhaltig gesamtökologische Ansatz.

Projektpartner: Agrihumin GmbH
Goethestraße 38, 50321 Brühl

Ansprechpartner: Nicole Monath (nicole.monath@rheinisches-revier.de)

HolzCampus.Eifel – Nach­hal­tiges Wirt­schafts­wachstum und wirk­samer Kli­ma­schutz durch umfas­sende Holz­ver­wen­dung

Mit dem HolzCampus.Eifel soll ein Zentrum für nachhaltiges Bauen und regenerative Energiewirtschaft entstehen. Als Informations-, Ausstellungsund Bildungszentrum für moderne Holzverwendung soll der zukünftige Campus umfassende Angebote für Bauentscheidungsträger, Verbraucher und Fachleute bieten. Die Ziele knüpfen an die Traditionen der Region an und schaffen dabei neuartige Handlungsansätze und Netzwerke zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Holzbranche.

Projektpartner: Eifelgemeinde Nettersheim
Krausstraße 2, 53947 Nettersheim

Ansprechpartner: Nicole Monath (nicole.monath@rheinisches-revier.de)

Indus­triedreh­kreuz - Euregio-Rail­port Stol­berg

Der „Euregio-Railport“ soll auf einem ca. 100 ha großen Areal Verkehrs-, Logistik- und Dienstleistungsunternehmen an einem verkehrsgünstig gelegenen Standort an der Hauptbahnlinie Aachen-Köln zusammenführen. Die Ertüchtigung des Stolberger Bahnhofes kann der Ergänzung und Entlastung größerer Anlagen (z.B. Köln) dienen und die regionale Nachfrage abdecken und stimulieren. Dieses Projekt soll von möglichen Synergien aus den Entwicklungen am Kraftwerkstandort Weisweiler (Industriedrehkreuz Weisweiler-Inden ) profitieren.

Projektpartner: Kupferstadt Stolberg/Rhld.
Rathausstraße 11-13, 52222 Stolberg/Rhld.

Ansprechpartner: Boris Linden (boris.linden@rheinisches-revier.de)

Indus­triedreh­kreuz Kreft­werks­standort Weis­weiler-Inden

Im Rahmen des Projektes soll eine zukunftsfähige Entwicklung der Gewerbe- und Industrieflächen (bestehende, brachliegende und potenzielle) am Kraftwerksstandort Weisweiler angestoßen werden unter Berücksichtigung möglicher Synergien zur Ertüchtigung des Stolberger Hauptbahnhofs. Ziel ist, auf einer Zeitachse von 20 Jahren, ein (Folge-)Nutzungskonzept mit differenzierten Profilen für diesen Standort, zur Sicherung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen zu entwickeln.

Projektpartner: StädteRegion Aachen
Zollernstraße 10, 52070 Aachen

Ansprechpartner: Boris Linden (boris.linden@rheinisches-revier.de)

InKA :terra nova

Die Städte Bergheim, Bedburg, Elsdorf sowie der Rhein-Erft-Kreis und die RWE Power haben gemeinsam den interkommunalen Zweckverband :terra nova gegründet, um die gemeinsame Entwicklung einer Zukunftslandschaft Energie anzustoßen. Im Zentrum steht das Interkommunale Kompetenz-Areal :terra nova (InKA :terra nova), ein innovativer Gewerbepark, für den in einem ersten Schritt planungsrechtlich 20 ha vorgesehen sind. Als Ankerprojekt für innovative Institutionen und Unternehmen soll eine adressbildende Klimahülle auf dem Areal errichtet werden, mit 50.000 qm Nutzfläche.

Projektpartner: Zweckverband :terra nova
Bethlehemer Str. 9-11, 50126 Bergheim

Ansprechpartner: Boris Linden (boris.linden@rheinisches-revier.de)

Inno­va­ti­ons­park Erneu­er­bare Ener­gien Jüchen

Im Rahmen des Projektes soll insbesondere das erhebliche Potenzial für Windenergie genutzt werden, das auf Tagebaurekultivierungs- oder –randflächen der Gemeinde Jüchen zur Verfügung steht. Gleichzeitig soll auf diesen Arealen durch die Ansiedlung eines Innovationsparks mit Forschungsbereich („Science Center Erneuerbare Energien“) und mit einer themenspezifischen Gewerbeflächenentwicklung der „Science to Business“-Transfer ermöglicht werden. Anlagen zur Erzeugung von Energie aus regenerativen Quellen werden durch innovative Technologien, wie Batteriespeicher und Power-to-Gas, komplettiert, so dass die Energieversorgungsstrukturen der Zukunft realisiert und erprobt werden können.

Projektpartner: Gemeinde Jüchen
Am Rathaus 5, 41363 Jüchen

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Inno­va­tive Mobi­lität & Energie am Auto­bahn­kreuz Kerpen A4/A61

Leitziel des Projektes ist das derzeitige Gesamtverkehrsaufkommen und damit auch den CO2- Ausstoß zu reduzieren. Geplant ist die Einrichtung eines Mobilitätszentrums am Autobahnkreuz Kerpen (BAB4/BAB61), wobei die Entwicklungen im Sinne des Internet of Things und Industrie 4.0 synergetisch genutzt werden sollen. Diese werden im Rahmen von Smart Logistic Prozessen in einem neu zu errichtenden grünen Mobilitätszentrum integriert werden, in dem LKW-Logistik wie ÖPNV am Autobahnknotenpunkt Kerpen optimiert werden.

Projektpartner: Kolpingstadt Kerpen
Jahnplatz 1, 50171 Kerpen

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Inter­kom­mu­nales Gewer­be­ge­biet „Ener­gie­straße“ Neu­rath

Schon heute werden am bestehenden Gewächshauspark „Neurath“ energetische Synergien erzielt. Geplant ist eine Erweiterung sowie ein neuer Gewächshauspark Rommerskirchen. Dieses Projekt wurde zudem mit weiteren Projekten, die sich mit den Flächenpotenzialen im Nordraum des Reviers befassen, zum Masterplan Nordrevier zusammengefasst

Projektpartner: Stadt Grevenbroich
Ostwall 6, 41513 Grevenbroich

Gemeinde Rommerskirchen
Postfach 101160, 41565 Rommerskirchen

RWE Power AG
Stüttgenweg 2, 50935 Köln

Ansprechpartner: Boris Linden (boris.linden@rheinisches-revier.de)

Inter­kom­mu­nales Indus­trie­ge­biet Bar­ba­rahof in Erft­stadt und Hürth

Ziel ist die interkommunale Realisierung einer Erweiterung des Industriegebietes Hürth-Knapsack. Thematisch soll sich das Gebiet unter anderem an den Produktionsschwerpunkten Chemie und Energie orientieren.

Projektpartner: Stadt Hürth
Friedrich-Ebert-Straße 40, 50354 Hürth

Ansprechpartner: Boris Linden (boris.linden@rheinisches-revier.de)

Kli­ma­ge­rechte Dor­f­ent­wick­lung Wanlo auf Basis einer bür­ger­schaft­li­chen Trä­ger­schaft

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines klimagerechten Dorfentwicklungskonzeptes für Mönchengladbach-Wanlo, das durch eine bürgerschaftliche Organisationsform nachhaltig umgesetzt werden kann. Nach einer Bestandsaufnahme der Ist-Situation sollen die Potenziale der energetischen Optimierung sowie die Bereitschaft der Bürger zur Umsetzung bestimmt werden. Dabei soll unter anderem untersucht werden, inwiefern sich eine Wärmeversorgung aus dem Sümpfungswasser des Tagebaus Garzweiler einbeziehen lässt.

Projektpartner: Initiative Dorfentwicklungsplanung Wanlo
Kuckumerstraße 61, 41189 Mönchengladbach

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Kli­mahülle als Anker­pro­jekt des kli­ma­op­ti­mierten Wis­sen­schafts- und Gewerbe-Parks :terra nova

Das Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung einer innovativen Klimahülle als adressbildendes Ankerprojekt für die InKA Fläche :terra nova und die gesamte IRR. Diese rahmengebende Struktur soll optimale, technische Voraussetzungen für die Ansiedlung kompetenter Betriebe und Institutionen mit einer herausragenden Marken-Architektur verknüpfen. Das Konzept der Klimahülle vereint eine Vielzahl von Vorteilen wie die Reduzierung des Energie- und Flächenbedarfs, die Einsparung von Baumaterial sowie ganzjährig witterungsunabhängige Arbeits- und Präsentationsräume mit hoher Aufenthaltsqualität. Auf Basis einer kombinierten Nutzung von Geothermie und Photovoltaik liefert die Klimahülle ein energieneutrales Konzept.

Projektpartner: FAKT.AG Unternehmensgruppe (in Abstimmung mit dem Zweckverband:terra nova)
Huttropstraße 60, 45138 Essen

Ansprechpartner: Boris Linden (boris.linden@rheinisches-revier.de)

Kli­ma­schutz­sied­lung Bed­burg/Gre­ven­broich

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Errichtung einer Wohnsiedlung unter besonderer Berücksichtigung demographischer und energetischer Aspekte. Mit konsequenter Ausrichtung auf den Passivhausbau und eine ausnahmslos regenerative Energieversorgung und mit energieeffizientem Bauen soll ein attraktives Wohnumfeld für alle Generationen ermöglicht werden, indem auch ein den Bedürfnissen der Bewohner angepasstes Dienstleistungsangebot sichergestellt wird.

Projektpartner: Stadt Bedburg/ RWE Power AG/ Fa. Frauenrath/ KSK Köln
Am Rathaus 1, 50181 Bedburg

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Kli­ma­schutz­sied­lung Jüchen

Ziel des Projektes ist die Errichtung einer Klimaschutzsiedlung in Jüchen bei ganzheitlicher Betrachtung des Ressourcenverbrauchs. Neben dem Energieverbrauch sollen auch der schonende Umgang mit Fläche bzw. Boden, die Verwendung von nachhaltigen Baustoffen, sowie quartiersbezogene Energiespeichersysteme Einfluss bei der Optimierung des Quartiers als Ganzem besitzen.

Projektpartner: Gemeinde Jüchen
Am Rathaus 5, 41363 Jüchen

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Kom­mu­nales Ener­gie­ver­sor­gungs- und Ener­gie­ver­tei­lungs­system auf Basis rege­ne­ra­tiver Quellen Und effi­zi­enter Gleich­span­nungs­technik (IRRene)

Für die Stadt Geilenkirchen soll ein kommunales Energieversorgungs- und -verteilungssystem entwickelt werden, das Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Quellen und ein flexibles, effizientes DC-Netz umfasst.

Projektpartner: PGS, E.On ERC, Rwth Aachen University
Mathieustraße 10, 52074 Aachen

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Kom­pe­tenz­zen­trum Nach­hal­tige Bioraf­fi­nerie

Ziel des Projektes ist der Aufbau eines „Science to Business Centers“ für die regionale, innovative Nutzung von zuckerrübenbasierter Biomasse im Rahmen einer nachhaltige, stoffliche und energetische Verwendung. Das Projekt besteht aus 3 Modulen entlang der Innovationskette und soll damit den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis und von Fragen der Praxis in die Forschung ermöglichen.

Projektpartner: FZJ GmbH, IBG-2
Wilhelm-Johnen-Straße, 52425 Jülich

FZJ GmbH, Liegenschaftsmanagement
Wilhelm-Johnen-Straße, 52425 Jülich

Innogy SE
Gildehofstraße 1, 45113 Essen

Ansprechpartner: Nicole Monath (nicole.monath@rheinisches-revier.de)

Land­wirt­schaft und Dor­f­ent­wick­lung – Rom­mers­kir­chen-Wid­des­hoven

Ziel des Projektes ist die Etablierung eines Dorfladens sowie einer Begegnungsstätte für den Rommerskirchener Ortsteil Widdeshoven. Hierüber sollen die täglichen Bedarfe (Grundversorgung) im ländlichen Raum sichergestellt und zugleich ein Ort des sozialen Austausches geschaffen werden. Um auch den älteren und/oder in der Mobilität eingeschränkten BürgerInnen eine Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen, das Zusammenleben in Dorf zu aktivieren, nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und zugleich die Versorgung mit Produkten des täglichen Bedarfes sicherzustellen, strebt die Gemeinde Rommerskirchen die Etablierung eines Dorfladens an. Das Projekt soll durch ehrenamtliche Mitarbeit der BürgerInnen vor Ort verantwortlich getragen und betrieben werden.

Projektpartner: Gemeinde Rommerskirchen, Bürger der Gemeinde Rommerskirchen
Bahnstraße 51, 41569 Rommerskirchen

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Land­wirt­schaft und For­schung - Open Science

Ziel des Projektes „Open Science im Hühnerstall“ ist es, Bürgerinnen und Bürger Einblicke sowohl in die moderne Wissenschaft als auch in die traditionelle Nutztierhaltung zu ermöglichen. Das Projekt soll also unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen die Möglichkeit bieten, sich direkt mit der Wissenschaft auseinander zu setzen und die Diversität des Nutzgeflügels kennen zu lernen.

Projektpartner: Wissenschaftlicher GeflügelhofBruno-Dürigen-Institut
Am Landwirtschaftsmuseum 10, 41569 Rommerskirchen

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

LEP-Fläche Eus­kir­chen/Wei­lers­wist

Die PrimeSite Rhine Region in Euskirchen/Weilerswist umfasst einen rund 220 ha großen LEP-Standort für landesbedeutsame flächenintensive Großvorhaben. Im Rahmen der IRR soll die Premiumfläche PrimeSite Rhine Region um das Angebot einer „proaktiven Fabrikplanung“ ergänzt werden und dadurch zusätzliche Atraktivität für Investoren bekommen (bester Standort und Fabrik nach modernsten Gesichtspunkten aus einer Hand).

Projektpartner: Kreis Euskirchen
Jülicher Ring 32, 53879 Euskirchen

Ansprechpartner: Boris Linden (boris.linden@rheinisches-revier.de)

Lern- und For­schungs­land­schaft Neue Erft

Im Rahmen des Projektes „Lernlandschaft Neue Erft“ sollen interessierte Naherholungssuchende, freiwillige Helferinnen und Helfer mit unterschiedlichem Bildungsstand und kulturellem Hintergrund sowie Kindertagesstätten, schulische und universitäre Einrichtungen aktiv und kontinuierlich in den Prozess der Renaturierung und die Evaluierung einbezogen werden. In den Teilräumen, in denen die Erft renaturiert wird, bietet sich die einmalige Chance, die Veränderung der Natur- und Kulturlandschaftsentwicklung unmittelbar zu erfahren, zu erforschen und nachhaltig zu erfassen. Ziel ist die Erfassung und Dokumentation des gesamten natur- und kulturlandschaftlichen Entwicklungsprozesses „Neue Erft“ unter Beteiligung bürgerschaftlichen Engagements.

Projektpartner: Zweckverband Naturpark Rheinland
Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Lokale Netze im Revier – Energie lokal und nach­haltig nutzen

Das Projekt beinhaltet die Koordinierung dezentral erzeugter Energie aus Photovoltaik- und Kraftwärmekopplungs-Anlagen zur Ladung von E-Fahrzeugen sowie stationärer E-Pufferspeicher. Ziel des Projektes ist die Entwicklung und ein umfassender Feldtest von regenerativ gespeisten, lokalen „smart grids“ im Rheinischen Revier: In diesen „intelligenten“ lokalen Stromnetzen wird Strom nach Bedarf geladen oder gespeichert, ohne dass dies fremde Netze belastet.

Projektpartner: Planungsbüro Koenzen – Elektromobilität
Schulstraße 37, 40724 Hilden

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Mas­ter­plan des infor­mellen Pla­nungs­ver­bandes zwi­schen Mön­chen­glad­bach, Erke­lenz, Jüchen und Titz

Die Kommunen Erkelenz (Kreis Heinsberg), Titz (Kreis Düren), Jüchen (Rhein-Kreis Neuss) sowie die kreisfreie Stadt Mönchengladbach bilden seit November 2014 einen interkommunalen und informellen Planungsverband. Durch den informellen Planungsverband möchten die Kommunen die Auswirkungen des Tagebaus Garzweiler, dessen Abbaufeld sich nach Westen fortsetzen wird, erfassen und ihnen planerisch begegnen, denn die Entwicklung dieses Raums soll nicht durch einen Strukturbruch in der Energiewirtschaft erlebt werden, sondern durch die Bündelung aller räumlichen und wirtschaftlichen Potenziale frühzeitig und gemeinsam, im Sinne eines präventiven Strukturwandels gestaltet werden.

Projektpartner: Stadt Erkelenz
Johannismarkt 17, 41812 Erkelenz

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Mobi­li­täts­sta­tion am S-Bahnhof Mer­ze­nich

Ziel des Projektes ist die Errichtung einer sogenannten Mobilitätsstation am S-Bahnhof Merzenich. Auf dem Parkplatz des S-Bahnhofs Merzenich sollen Carports mit Photovoltaik-Anlagen errichtet werden, die die erzeugte Energie in Batteriespeichern aufnehmen und sie über Ladestationen an Fahrzeuge mit Elektroantrieb abgeben. Damit können Pendler mit Elektrofahrzeugen die Park & Ride-Anlage nutzen und Strom aus regenerativen Energiequellen tanken.

Projektpartner: Gemeinde Merzenich
Valdersweg 1, 52399 Merzenich

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Nach­hal­tiger Anbau von Arznei- und Gewürz­pflanzen

Die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft strebt ein Projekt an, das den nachhaltigen Anbau von Arznei- und Gewürzpflanzen als Erwerbsalternative auf Rekultivierungsstandorten erprobt. Die Versuchsflächen befinden sich bei Jüchen auf Rekultivierungsstandorten des Tagebaus Garzweiler.

Projektpartner: Stiftung Rheinische Kulturlandschaft
Rochusstr. 18, 53123 Bonn

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Nut­zung von Arten­schutz­flä­chen zur Lebens­mit­tel­pro­duk­tion

Projektziel ist die Nutzung der im Zuge des Tagebaus Hambach notwendigen Artenschutzflächen zur Lebensmittelproduktion. Der Projektansatz verfolgt das Ziel, die Flächen auf Basis einer ganzheitlichen Beweidungsstrategie mit hochwertigen Rinderrassen zu nutzen. Der ganzheitliche Ansatz umfasst dabei die gesamte Erzeugungskette, von der Anlage der Artenschutzflächen, deren Einrichtungen, der Rasseauswahl bis hin zur Mast und zur Vermarktung. Zur Gewährleistung von Artenschutzmaßnahmen müssen vermehrt Ackerflächen aus der landwirtschaftlichen Produktion genommen werden. Im Sinne der Agrobusinessstrategie der Region sollen Wege aufgezeigt werden, wie solche Artenschutzflächen einer extensiven Produktion zugeführt und über die entsprechende Vermarktung als regionales Produkt im Sinne einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion in Wert gesetzt werden können.

Projektpartner: RWE Power AG
Stüttgenweg 2, 50935 Köln

Rheinischer Landwirtschaftsverband
Gartenstraße 11, 50765 Köln-Auweiler

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Nut­zung von E-Mobi­lität in der betrieb­li­chen Fahr­zeug­flotte kom­mu­naler Betriebe

In dem Projekt sollen elektrobetriebene Spezialfahrzeuge für den kommunalen Einsatz weiterentwickelt und im Betrieb getestet werden. Gleichzeitig soll eine Entscheidungshilfe für Betreiber erarbeitet werden, womit die Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Elektromobilen in kommunalen Fuhrparks systematisch untersucht werden kann. Ein wichtiges Bewertungskriterium ist dabei auch die CO2-Einsparung.

Projektpartner: FH Aachen, European Center for Sustainable Mobility
Hohenstaufenallee 6, 52064 Aachen

Kreisstadt Bergheim; FB 7.1 Betrieb öffentlicher Flächen
Bethlehemer Str. 9-11, 50126 Bergheim

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Power to Gas im Rhein-Erft-Kreis

Ziel des Projektes „Power to Gas im Rhein-Erft-Kreis“ ist die regionale Umsetzung der Energiewende mit Hilfe von regenerativ erzeugtem Wasserstoff. Im Rahmen des Modellprojektes soll ein modulares Wasserstoffkraftwerk entwickelt und aufgebaut werden, das lokal erzeugten Strom aus Solar- und Windparks zur Wasserstoffproduktion nutzt. Durch die optimale Angliederung von gewerblichen und industriellen Verbrauchern wird das Konzept von „grünen Industrieparks“ realisiert.

Projektpartner: Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH
Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Qui­rinus - Vom vir­tu­ellen Kraft­werk zum funk­ti­ons­fä­higen regio­nalen Ener­gie­ma­na­ge­ment­system

Das Gesamtprojekt verfolgt einen systemischen Ansatz, die Energiewende regional aktiv mitzugestalten. Ziel ist dabei ein funktionsfähiges regionales Energiemanagementsystem. Dessen Aufgaben liegen im Management von Erzeugung, Netz und Lasten, Energieeffizienz und Infrastrukturmanagement, Systemstabilität und Systemführung auf Stromverteilnetzebene. Hierfür sollen vier komplementäre und in sich vernetzte „Operation Center“ (OC) zur Bündelung von Aufgaben gebildet werden: OC infrastructure, OC energy, OC security, OC innovation.

Projektpartner: SME Management GmbH
Am Schlehdorn 5-7, 50189 Elsdorf-Heppendorf

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Regional.Werk.Stätten Rhein-Erft

Das Projekt Regional.Werk.Stätten beschreibt die Kombination von sozialintegrativen Maßnahmen mit landschaftspflegerischen/-entwicklerischen und baulich-investiven Maßnahmen zur ökologischen und naherholungsrelevanten Weiterentwicklung der Erftauen-Landschaft. Im Rahmen des Projektes sollen insbesondere sinnvolle Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote für Menschen mit Handicap sowie für Migranten und Flüchtlinge geschaffen werden, auch zur Vorbereitung auf Beschäftigungsmöglichkeiten im „normalen“ Arbeitsmarkt.

Projektpartner: Stadt Erftstadt, Rhein-Erft-Kreis, Naturpark Rheinland
Am Holzdamm 1, 50374 Erftstadt

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Regio­nales Rück­bau­zen­trum für Elek­tro­alt­ge­räte in Verb. mit Aufbau eines regio­nalen Kom­pe­tenz­zen­trums für den nachh. Umgang mit Res­sourcen

Mit Einrichtung und Betrieb eines regionalen Rückbauzentrums für Elektroaltgeräte sollen Sekundärrohstoffe erschlossen werden. Dabei sollen Methoden zur optimierten Demontage von Elektrokleingeräten unter wissenschaftlicher Begleitung erprobt werden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Prozessoptimierung in die Rückbaupraxis umgesetzt werden.

Projektpartner: Remondis GmbH Rheinland
Tonstr. 1, 50374 Erftstadt

Ansprechpartner: Nicole Monath (nicole.monath@rheinisches-revier.de)

Sanfte tou­ris­ti­sche Inwert­set­zung der Sophien­höhe

Ziel des Projektes ist die touristische Erschließung der Sophienhöhe, die seit Ende der 1970er Jahre als Abraumhalde des Tagebaus Hambach in der Jülicher Börde entsteht. Mit der sanften touristischen Inwertsetzung der Sophienhöhe soll das bereits vorhandene, naturnahe Erholungspotential erweitert werden und einer breiteren Bevölkerungsschicht geöffnet werden. Mit der Ausweisung von zertifizierten Wanderrouten, die Einrichtung eines Trailcenters und der Schaffung eines Gastronomieangebotes sollen die vorhandenen „Strukturen“ verbessert werden und die Attraktivität gesteigert werden. Dennoch soll im Vordergrund die „ruhige und naturnahe“ Nutzung stehen.

Projektpartner: Gemeinde Niederzier
Rathausstraße 8, 52382 Niederzier

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Schau­fenster IRR – Infor­ma­ti­ons­zen­trum/regio­nale Platt- und Prä­sen­ta­ti­ons­forum

Das Konzept „Schaufenster IRR“ soll als eine Platt- und Präsentationsform für aktuelle und zukunftsrelevante Themen der IRR wie beispielsweise Flächenentwicklung, Umwelt, Energie, Klima und Strukturwandel, dienen. Hier können Projekte, Ideen und innovative Forschungsansätze, welche Themen in der Region betreffen, transparent gemacht und in anschaulicher Weise den Menschen und interessierten Institutionen innerhalb und außerhalb der Region vermittelt werden.

Projektpartner: StädteRegion Aachen; Amt A 85 Regionalentwicklung und Europa
Zollernstraße 10, 52070 Aachen

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Smart City Gre­ven­broich-Frim­mers­dorf

Projektidee ist die Entwicklung einer smarten Folgenutzung für den Kraftwerkstandort Frimmersdorf. Die Smart City Idee will intelligente und vernetzte Zukunftslösungen in die Folgeentwicklungen einbinden um den Strukturwandel aktiv zu gestalten, Arbeitsplätze zu sichern und auszubauen und mehr Bürgerinnen und Bürger zu integrieren. Neben der Ansiedlung von Industrie, Forschung und Hochschule im Bereich der stofflichen Nutzung der heimischen Braunkohle, könnte am Standort des Kraftwerkes ein neuer Stadtteil entwickelt werden.

Projektpartner: Klaus Krützen, Daniel Rinkert
Richard-Strauß-Straße 1;, 41517 Grevenbroich

Ansprechpartner: Boris Linden (boris.linden@rheinisches-revier.de)

Son­der­ge­biet für Pro­duk­ti­ons­dienst­leis­tungen in der Land­wirt­schaft und „Or­ga­ni­sche Dünger Optimal Nutzen“

Die Gemeinde Rommerskirchen strebt die Planung und Erschließung eines Sondergebietes für landwirtschaftliche Produktionsdienstleistungen an. Dieses soll der Zwischenlagerung landwirtschaftlicher Produkte aber auch als zentraler Standort für Düngelagerung („Gärsubstratlager“) dienen. Ein zweiter Projektbaustein sieht ein Konzept zur optimalen Nutzung organischer Dünger in der Region vor. Es sieht vor, dass der für den Betrieb von Biogasanlagen notwendige Speicherraum nicht am Ort des Entstehens, sondern am Ort des Verbrauchs errichtet wird.

Projektpartner: Gemeinde Rommerskirchen
Bahnstraße 51, 41569 Rommerskirchen

Ansprechpartner: Nicole Monath (nicole.monath@rheinisches-revier.de)

Stoff­liche Nut­zung von Braun­kohle (und braun­koh­le­stäm­migem CO2) – Her­stel­lung von syn­the­ti­schen Basis-Che­mi­ka­lien und Kraft­stoffen

Ziel dieses Projektes ist die Erschließung neuer Möglichkeiten stofflicher Nutzung von Braunkohle und braunkohlestämmigem Kohlendioxid. Durch die thermo-chemische Vergasung fester Brennstoffe kann ein energetisch hochwertiges Synthesegas erzeugt werden, welches durch eine katalytische Synthese zur Produktion hochwertiger flüssiger oder gasförmiger Stoffe eingesetzt werden kann. Das angedachte System der stofflichen Nutzung von Braunkohle ließe sich um eine Nutzung von Kohlendioxid erweitern, das aus Rauchgas von Kraftwerken gewonnen werden kann.

Projektpartner: RWE Power AG
Huyssenallee 2, 45128 Essen

Ansprechpartner: Nicole Monath (nicole.monath@rheinisches-revier.de)

SynLight

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat im Rheinischen Revier mit diesem Projekt den weltweit größten Hochleistungsstrahler („künstliche Sonne“) errichtet. Dank einer weltweit einzigartigen Strahlungskonzentration mittels elektrischer Lampen ermöglicht diese Testanlage besondere Forschungsarbeiten unter anderem zur solarchemischen Verfahrensentwicklung für solare Treibstofferzeugung.

Projektpartner: Projektgesellschaft „Modularer Hochleistungsstrahler“
Karl-Heinz-Beckurts-Str. 13, 52428 Jülich

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Ver­bin­dungs­kor­ri­dore „stra­te­gi­scher Bahn­damm“/„Kul­tur­land­schaft Börde“

Der „Strategische Bahndamm“ und die „Kulturlandschaft Börde“ beschreiben zwei Landschaftskorridore innerhalb der Gemeinde Rommerskirchen, die eine bislang fehlende Vernetzung zu bestehenden Landschaftsbereichen (Erftaue, Klosterlandschaft Knechtsteden, Rheinaue) herstellen sollen. Für die über 13 km lange lineare Struktur des „Strategischen Bahndammes“ soll gemeinsam eine regional bedeutsame, landschaftlich und touristisch wertvolle Gesamtperspektive erarbeitet werden. Das Konzept der „Kulturlandschaft Börde“ greift das innerhalb der IRR relevante Thema landwirtschaftlicher Kulturlandschaft und deren Zukunftsfragen auf. Diese Ursprünge sollen innerhalb des Projektraums sichtbar gemacht und in den Zusammenhang mit gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen gestellt werden.

Projektpartner: Gemeinde Rommerskirchen
Bahnstraße 51, 41569 Rommerskirchen

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Ville-Rekul­ti­vie­rung 3.0

Projektziel ist die Neuerschließung und zukunftsfähige Weiterentwicklung der vorhandenen Rekultivierungslandschaft Ville. Das Wald-Seen-Gebiet der Ville war die erste zusammenhängend geplante und umgesetzte Rekultivierungsmaßnahme im Rheinischen Braunkohlenrevier.

Projektpartner: Stadt Erftstadt, Rhein-Erft-Kreis
Holzdamm 10, 50374 Erftstadt

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

Vom Knirps bis zum Kenner! Wissen. Können. Han­deln.

Das Projekt zielt darauf ab, den Austausch zwischen Bürgern und Fachleuten zu fördern, um neue Impulse zur CO2-Einsparung zu geben und entsprechende Bestrebungen aktiv zu unterstützen. Es werden Netzwerkaktivitäten entwickelt, die teilweise bei schon bestehenden Bildungsnetzwerken aller Altersgruppen ansetzen. Die Ausrichtung der Aktivitäten liegt auf der Dekarbonisierung bei gleichzeitiger Entwicklung einer wettbewerbsfähigen, generationengerechten Wirtschafts- und Industriekultur.

Projektpartner: FZJ GmbH, Stabsstelle ZukunftsCampus (ZC)
Wilhelm-Johnen-Straße, 52425 Jülich

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

Wege­netz­schluss im Time Park :terra nova zwi­schen Speedway und Forums­ge­bäude

Zwischen den beiden bereits im Zuge der Regionale 2010 realisierten Teilprojekten Forumsgebäude:terra nova und dem Speedway (ehem. Fernbandtrasse) wird der sogenannte Time Park angelegt. Er ist ein wichtiger Bestandteil des Artenschutzkonzepts für den Tagebau Hambach und soll als solcher das Waldgebiet Steinheide (südöstlich) mit der Sophienhöhe (nordwestlich) als ökologische Wanderungsstruktur zu verbinden. Gleichzeitig soll der Time Park auch als touristischer Baustein in das Gesamtprojekt :terra nova eingebunden werden und den Anwohnern aus der Stadt Elsdorf als hochwertige Naherholungsfläche dienen. Bislang kann der Bereich des zukünftigen Time Parks nur über eine Betriebsstraße von RWE Power erreicht werden. Projektziel ist daher die Herstellung einer neuen Radwegeverbindung zwischen dem :terra nova-Speedway und -Forum und der damit verbundene Lückenschluss.

Projektpartner: Zweckverband :terra novaRWE Power AG
Bethlehemer Str. 9-11, 50126 Bergheim

Ansprechpartner: Christian Wirtz (christian.wirtz@rheinisches-revier.de)

„So­la­r­au­to­bahn“ – Errich­tung einer Pho­to­vol­taik­an­lage auf der ehe­ma­ligen BAB 4

Die Verlegung der Bundes-Autobahn A4 und die Tatsache, dass der projektierte Bereich mindestens in den nächsten 25 Jahren nicht bergbaulich in Anspruch genommen wird, ermöglichte die Errichtung einer Photovoltaikanlage als innovative Zwischennutzung. Auf dem stillgelegten Teilstück der Autobahn wird eine 740 kW PV-Anlage, bestehend aus 2820 Modulen errichtet, die jährlich rund 70.000 kWh Strom liefern soll; genug für ca. 210 Haushalte.

Projektpartner: Gemeinde Niederzier
Rathausstr. 8, 52382 Niederzier

Ansprechpartner: Marie-Luise Schaller (marie-luise.schaller@rheinisches-revier.de)

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