Engagement aus der Region für die Region

Das Team der Zukunftsagentur entwickelt Leitbilder, Innovationsstrategien und Handlungskonzepte für den Strukturwandel. Zusammen mit unseren Projektpartnern unterstützen wir Projekte von der Idee bis zur Durchführung. Wir vernetzen Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verbänden. Und das sind WIR:

Daten und Fakten zum Rheinischen Revier:

  • 6 Kreise
  • 64 Städte und Gemeinden
  • 2,2 Millionen Einwohner auf 4.807 km²
  • 700.250 sozialversichert Beschäftigte
  • direkt und indirekt von der Braunkohle abhängige Arbeitsplätze: 20.000

(Stand: Mai 2017)

Aufsichtsrat

Auf­sichts­rats­vor­sit­zender Staats­se­kretär Chri­stoph Dam­mer­mannFoto: Land NRW/R. Sondermann

Zu den Aufgaben des Aufsichtsrats gehören inbesondere:

  • für die Gesellschafterversammlung: Abgabe von Empfehlungen, in erster Linie zu Wirtschafts- und Stellenplänen und zum Jahresabschluss
  • Bestellung der Revierkonferenz
  • Überwachung der Geschäftsführung

Gesellschafter der Zukunftsagentur Rheinisches Revier

Vor­sit­zender der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung: Lan­drat Michael Kreuz­berg

Die Gesellschafterversammlung besteht aus 14 Gesellschaftern und beschließt die wesentlichen inhaltlichen Leitlinien der IRR. Darüber hinaus übernimmt die Gesellschafterversammlung folgende Aufgaben:

  • Feststellung des Wirtschaftsplans und des Jahresabschlusses
  • Bestellung des Geschäftsführers
  • Entlastung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates
     

Möchten Sie mehr über unsere Gesellschafter erfahren? In der folgenden Liste finden Sie nähere Informationen zu unserern Gesellschaftern.

​StädteRegion Aachen

StädteRegion Aachen ist ein innovativer Gemeindeverband und besteht aus den Städten Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Stolberg und Würselen sowie den Gemeinden Simmerath und Roetgen. Sie ist Rechtsnachfolgerin des Kreises Aachen und hat zum 21. Oktober 2009 seine Aufgaben übernommen.
www.staedteregion-aachen.de

Kreis Düren

Der Kreis Düren erstreckt sich auf Teile der Nord-Eifel im Süden des Kreisgebietes und der Jülicher Börde im Norden. Durch den Kreis fließt von Süd nach Nord die Rur. Der südwestliche Zipfel des Kreisgebiets gehört zum Nationalpark Eifel.
www.kreis-dueren.de

Kreis Euskirchen

Der Kreis Euskirchen liegt an der Grenze zu Rheinland-Pflaz und Belgien. Der Kreis setzt sich aus fünf Städten und sechs Gemeinden zusammen.
www.kreis-euskirchen.de

Kreis Heinsberg

Der Kreis Heinsberg wird charakterisiert durch weite landwirtschaftlich geprägte Flächen, die auenartigen Täler von Rur, Wurm und Schwalm, aber auch geprägt von Wäldern und Heideflächen im Naturpark Maas-Schwalm-Nette sowie im Naturschutzgebiet Teverener Heide.
www.kreis-heinsberg.de

Rhein-Erft-Kreis

Der Rhein-Erft-Kreis ist ein Kreis im Westen von NRW im Regierungsbezirk Köln. Von 1975 bis Ende Oktober 2003 hieß der Kreis Erftkreis. Die Kreisstadt des Rhein-Erft-Kreises ist Bergheim. Der Rhein-Erft-Kreis grenzt im Norden an den Rhein-Kreis Neuss, im Osten an die kreisfreie Stadt Köln, im Süden an den Rhein-Sieg-Kreis sowie Kreis Euskirchen und im Westen an den Kreis Düren.
www.rhein-erft-kreis.de

Rhein-Kreis Neuss

Der Rhein-Kreis Neuss ist ein Kreis in NRW im Regierungsbezirk Düsseldorf. Sitz des Kreises ist die Stadt Neuss. Acht Städte und Gemeinden (Neuss, Grevenbroich, Dormagen, Meerbusch, Kaarst, Korschenbroich, Jüchen und Rommerskirchen) bilden heute unter dem Dach eines der einwohnerreichsten Kreise Deutschlands (440.000 Einwohner) eine starke Gemeinschaft.
www.rhein-kreis-neuss.de

Handwerkskammer Aachen

Als regionale Dachorganisation vertritt die HWK Aachen die Interessen ihrer Mitglieder auf allen Ebenen des wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Lebens. Ziel ihres Handelns ist es, den Betrieben Spielräume zur wirtschaftlichen Entfaltung zu bieten und ihre Leistungsfähigkeit zu steigern.
www.hwk-aachen.de

Handwerkskammer Düsseldorf

Die HWK Düsseldorf vertritt die Interessen der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter gegenüber der Öffentlichkeit, insbesondere gegenüber den Kommunen und der Landespolitik. Dafür betreibt sie eine aktive Öffentlichkeitsarbeit für das Handwerk und unterhält Kontakte zu allen wichtigen gesellschaftlichen Gruppen.

www.hwk-duesseldorf.de

Handwerkskammer zu Köln

Die HWK Köln ist das Netzwerk der regionalen Handwerkswirtschaft im Großraum Köln/Bonn. Sie wird  getragen von 400 ehrenamtlich tätigen Unternehmern(innen) sowie Arbeitnehmervertretern(innen) in Vollversammlung, Präsidium, Vorstand, Ausschüssen und Arbeitskreisen. Zusammen engagiert man sich für die Handwerkswirtschaft in der Region.
www.hwk-koeln.de

Industrie- und Handelskammer Aachen

Die IHK Aachen ist ein verlässlicher Partner für ihre rund 76.000 Mitglieder in der Region Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg  –  vom Einzelunternehmen bis zum Konzern. Die von den Mitgliedern gewählte Vollversammlung gibt den Rahmen des Handelns vor. Insgesamt wird die IHK Aachen von mehr als 2.000 ehrenamtlich Tätigen aus der Wirtschaft unterstützt.
www.aachen.ihk.de

Industrie- und Handelskammer zu Köln

Die IHK Köln ist Partner und Fürsprecher der Unternehmen und Kaufleute in der Region Köln. Sie vertritt die Interessen von rund 148.500 Mitgliedsunternehmen. Als öffentlich-rechtliche Körperschaft gestaltet sie neue Berufsbilder und stellt die Standards bei Aus- und Weiterbildungsprüfungen sicher.
www.ihk-koeln.de

Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein

Die IHK Mittlerer Niederrhein ist das Netzwerk von rund 80.000 Unternehmen mit rund 380.000 Beschäftigten am Mittleren Niederrhein. Neben den 122 hauptamtlichen Mitarbeitern engagieren sich etwa 2.500 Menschen ehrenamtlich in den Gremien der IHK. Die IHK erfüllt eine Vielzahl von gesetzlichen Aufgaben – praxisnah und effizient. 
www.mittlerer-niederrhein.ihk.de

IG BCE - Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie  (IG BCE) ist Interessenvertreter ihrer Mitglieder und gesellschaftliche Reformkraft, die Solidarität und soziale Gerechtigkeit als ihre Leitwerte und als Voraussetzung für die Freiheit des einzelnen betrachtet. Die IG BCE wird auf der Basis der parlamentarisch-demokratischen Grundordnung unserer Gesellschaft verantwortungsbewusst mitgestaltet.
www.igbce.de

Zweckverband Region Aachen

Im Januar 2013 wurde der Zweckverband Region Aachen gegründet.Die Verbandsmitglieder sind StädteRegion Aachen, Stadt Aachen, Kreis Düren, Kreis Euskirchen und Kreis Heinsberg. Präsident des Zweckverbandes ist der Regierungspräsident in Köln.
www.regioaachen.de


Revierkonferenz

Aufgabe der Revierkonferenz ist es, Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung inhaltliche und strategische Impulse zu geben, die die Zusammenarbeit in der Innovationsregion und mit den angrenzenden Gebieten unterstützen. Die Mitglieder diskutieren Vorschläge und bringen eigene Ideen zur Unterstützung der Arbeit der Organe der Zukunftsagentur Rheinisches Revier ein.

Eine Liste mit den Mitgliedern der Revierkonferenz kann hier aufgerufen werden.

Impressionen von unseren Revierkonferenzen:

Projekt: Präventive Transformation – Produktion und Biosphäre

Durchführungszeitraum:

Förderung:

1. November 2015 – 31. Dezember 2018

Finanziell unterstützt wird das Projekt durch den Einsatz von Mitteln aus dem  Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“

Im Projekt „Präventive Transformation“ entwickelt und etabliert die Innovationsregion Rheinisches Revier GmbH (kurz: IRR) regionale Strategien für den präventiven Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier.  Mit dem Projekt werden die Unternehmen der Region gezielt angesprochen, eingebunden und für die Aufgabe des Strukturwandels im Braunkohlenrevier aktiviert.

Die IRR baut während des Projektzeitraums ein übergreifendes und umfassendes Unternehmens-Netzwerk auf und bringt sie so mit Hochschulen sowie mit lokalen Entscheidern zusammen. Dazu werden potenziell strukturwirksame Projektideen, die im Rahmen eines Ideenwettbewerbs ausgewählt wurden, begleitet und strategisch qualifiziert. Kernthemen sind regionales Energie- und Ressourcenmanagement, Gewerbeflächen- und Freiraumvorsorge sowie eine Digitalisierungsstrategie. Entlang der energetischen und stofflichen Wertschöpfungsketten sollen die Chancen für die vorhandenen und ansiedlungswilligen, innovativen Unternehmen in der Region verbessert werden.

Die IRR führt über das Netzwerk Projektkonsortien zusammen, um Innovationsprozesse in den Unternehmen zu unterstützen, die vordefinierten Innovationsthemen voranzubringen, Raum für innovative Produkte und Dienstleistungen zu schaffen und schließlich konkrete Projekte und Vorhaben zu induzieren. Das Ziel sind neue anwendungsorientierte Full-Vorhaben, Demonstrationsanlagen, Pilotlinien und fortschrittlichere Fertigungskapazitäten.

Im Jahr 2015 ist es über den IRR-Ideenwettbewerb gelungen, mit 75 ausgewählten Projektideen eine große Anzahl innovativer Projektansätze für eine zukunftsfähige Gestaltung der Region anzustoßen, die seitdem die Grundlage des operativen Programms der IRR darstellen. Dabei reicht die Bandbreite der Projektinitiativen von bürgerschaftlichen Engagements im Bereich der Dorfentwicklung, über die Entwicklung interkommunaler Kompetenzareale bis hin zu komplexen F&E-Projekten regionaler Unternehmen und Forschungsinstitutionen. Gleichzeitig wurde ein räumlich-

strategischer Entwicklungsprozess angestoßen, der Schritt für Schritt ein gemeinsames Zukunftsbild, für die das Rheinische Revier erarbeitet und in den Innovationsräumen seine teilräumliche Konkretisierung findet. Seit dem Ideenwettbewerb koordiniert die IRR einen ausführlichen Projektqualifizierungs- und Entwicklungsprozess, in dessen Rahmen die benannten Projektinitiativen genauer untersucht, gebündelt, in Beziehung zueinander gesetzt und qualifizierend begleitet werden.

Diesen Qualifizierungs- und Umsetzungsprozess organisiert die IRR anhand unterschiedlicher Formate auf drei Ebenen: von der übergeordneten Strategieformulierung entlang fünf unterschiedlicher Projektfamilien (Diskussion bei Innovationstagen/ Revierkonferenzen und Impulsforen), über die Beantwortung gemeinsamer Fragestellungen von Projekten und thematisch/räumlichen Verbünde und Netzwerke (Verbund-Treffen) bis hin zur konkreten Einzelprojektbetreuung und Fördermittelberatung. Durch das gemeinsame Engagement der Region ist es gelungen, bereits zwei Drittel der 2015 benannten Projektideen in die Umsetzung zu bringen oder weiter zu qualifizieren. Darüber hinaus wurden im Rahmen der IRR gemeinsame Handlungsstränge und mögliche Verbundstrategien herausgearbeitet, in denen unterschiedliche Leitprojekte erkennbar werden. Diese übergeordneten regionalen Strategien und beispielhaften Leitprojekte der IRR geben den jeweiligen Projektansätzen Orientierung und ermöglichen deren synergetische Weiterentwicklung als Teil inhaltlich-räumlicher Gesamtsysteme.