teaser-bildRegi­ons­ge­spräch auf der Revier­kon­fe­renz (v. l.): Chri­stoph Dam­mer­mann, Staats­se­kretär im Minis­te­rium für Wirt­schaft, Inno­va­tion, Digi­ta­li­sie­rung und Energie des Landes Nord­rhein-West­falen; Oliver Wittke, Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kretär im Bun­des­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Energie; Mode­rator Patrick Nowicki, Zei­tungs­verlag Aachen; Hans-Jürgen Petrauschke, Lan­drat Rhein-Kreis Neuss; Holger Bor­ne­mann, Partner und Direktor Pro­gnos AGFoto: IRR GmbH/Andreas Schmitter

29.06.2018

Revierkonferenz diskutiert Transformation im Rheinischen Revier

Auf der Revierkonferenz in Bergheim hat sich die Region geschlossen für eine umfassende Berücksichtigung ihrer Interessen in den anstehenden Beschlüssen der "Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" ausgesprochen. Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellte auf der Revierkonferenz die Aktivitäten des Bundes vor. Insbesondere ging er auf die „Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ ein und erläuterte die Ziele des Förderprogramms „Unternehmen Revier“. „Mit dem Modellvorhaben "Unternehmen Revier" leiten wir heute schon eine Unterstützung der Braunkohlenregionen, der dortigen Unternehmen und der Beschäftigten beim Strukturwandel ein,“ so Wittke.

"Für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen mit seiner energieintensiven Industrie sind Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige Strompreise von zentraler Bedeutung. Es gilt gemeinsam mit den Beteiligten in der Region die bevorstehenden Veränderungen in der Energiebranche vorzubereiten. Wir freuen uns, dass mit dem Bund ein weiterer starker Partner dazukommt. Die Kommission Wirtschaft, Strukturwandel und Beschäftigung muss dafür Sorge tragen, dass Strukturbrüche mit drastischen Auswirkungen auf Wertschöpfungsketten im Rheinland und in der gesamten Bundesrepublik vermieden werden“, sagte Christoph Dammermann, Staatssekretär im NRW-Wirtschafts- und Energieministerium.

Das Rheinische Revier erhält aus dem Förderprogramm "Unternehmen Revier“ eine Millionen Euro pro Jahr. Mit diesem Fördergeld sollen beginnend mit 2018 in den nächsten vier Jahren Projekte gefördert werden, die die wirtschaftliche Entwicklung des Rheinischen Reviers voranbringen. Ab sofort können interessierte Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger aus den Kreisen des Rheinischen Reviers, der Städteregion Aachen, dem Rhein-Erft-Kreis, dem Rhein-Kreis Neuss und den Kreisen Heinsberg, Düren und Euskirchen, sich mit guten Ideen bei der IRR GmbH bewerben. Bis zum 30. September 2018 können entsprechende Projektskizzen für die 2019er Fördergelder eingereicht werden. Welche Projekte gefördert werden, wird auf der Revierkonferenz am 14. Dezember 2018 bekanntgegeben.

Angesichts der bevorstehenden Aufgaben der Region – Stichwort: "Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ – soll die IRR GmbH für ihre konkrete Aufgabe gestärkt werden. Sie wird ihre Arbeit als "Zukunftsagentur Rheinisches Revier“ mit einem neuen Logo fortsetzen, das die Funktion als Klammer symbolisiert, die die Interessen, Projekte und Forderungen der regionalen Akteure im Strukturwandel bündelt und koordiniert. "Die Weiterentwicklung des Rheinischen Reviers kann nur gemeinsam gelingen", brachte Ralph Sterck, Geschäftsführer der IRR GmbH, den Geist der Revierkonferenz auf den Punkt.

Weitere Informationen zum Förderprogramm "Unternehmen Revier“ können hier eingesehen werden.

Impressionen von der Revierkonferenz:

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Ihr Ansprechpartner:
Christian Wirtz

Telefon: +49 2461 690-181
christian.wirtz@rheinisches-revier.de

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