In der Konferenz gaben Vorträge von Fachleuten Impulse für die Diskussion mit dem Publikum. Michael Lobeck von promediare, Moderator und Berater in der Stadtentwicklung, wies in seinem Vortrag darauf hin, dass der Strukturwandel und die Digitalisierung "Räume" für Experimente benötige. Damit waren sowohl großmaßstäbliche "Regionen" als auch konrete Orte - wie Co-Working-Einrichtungen - gemeint, in und an denen gemeinsam an Ideen gearbeitet werden könne.

Dies bestätigte auch Johanna Schäfer, die mit dem BonnLAB ein Stadtteillabor ins Leben gerufen hat, das in erster Linie ein offener Treffpunkt für alle Bürger sein soll. "Da kommen Jung und Alt zusammen: Gründer, soziale Initiativen aus der Flüchtlingshilfe oder auch Biobauern mit Restaurants, die regionale Produkte anbieten möchten", erklärte sie. Wichtig sei, dass durch diese Querverbindungen neue Impulse zustande kämen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Aachen und dem digitalHUB Aachen e.V. statt.

Das Barcamp am 21. Oktober 2017 in der Digital Church knüpfte an die Konferenz an, hatte aber bewusst kein fertiges Programm wie bei "normalen" Konferenzen. Die Agenda entstand erst am Morgen des Barcamps selbst und jeder konnte Diskussionen und den Austausch über die Themen mitgestalten. Es entstand ein für die Teilnehmer spannender Dialog auf Augenhöhe. Unternehmensvertreter, Existenzgründer, Vertreter aus Verwaltungen und von Initiativen konnten sich kennenlernen und das Netzwerk stärken. Das Barcamp wurde unter https://barcamptools.eu/reviercamp und bei Twitter #reviercamp protokolliert. Ausgerichtet wurd die Veranstaltung gemeinsam dem digital-HUB Aachen e.V. und in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Aachen.

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