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24.05.2018


Gemeinsam die Zukunft des Rheinischen Reviers im Blick (v. l.): Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, IRR-Geschäftsführer Ralph Sterck, Kreisdirektor Dirk Brügge

Strukturentwicklung mit Vision und Augenmaß: IRR im Dialog mit dem Rhein-Kreis Neuss

Die Zukunft des Braunkohle-Abbaugebiets muss mit Vision und Augenmaß gleichermaßen geplant werden. Darin stimmte Ralph Sterck, der neue Geschäftsführer der Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR) GmbH, bei seinem Antrittsbesuch im Rhein-Kreis Neuss mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Kreisdirektor Dirk Brügge überein. Das Trio traf sich auf Schloss Dyck und diskutierte unter anderem über die Chancen des Förderprogramms "Unternehmen Revier".

In diesem Rahmen stellt der Bund zur Bewältigung des Strukturwandels den vier deutschen Braunkohle-Regionen Geld für diverse Projekte zur Verfügung. Das Rheinische Revier erhält zunächst vier Jahre lang jeweils eine Million Euro. Der Beitrag der IRR zum "Unternehmen Revier" soll aufbauen auf einem 2015 durchgeführten Ideenwettbewerb, der 75 Projektvorschläge erbracht hat, von denen die meisten derzeit weiterentwickelt werden. Im Zuge des Förderprogramms "Grüne Infrastruktur" hat die IRR bereits erfolgreich einen Zuschussantrag gestellt. Dabei unterstützt das Land auch sechs Projekte aus dem Rhein-Kreis Neuss wie die Gestaltung des Lößhohlwegs bei Butzheim und des sogenannten Strategischen Bahndamms.

Thema auf Schloss Dyck war auch die Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Regionalentwicklung", die der Bund gerade zur Unterstützung des Strukturwandels in den Braunkohle-Abbaugebieten eingerichtet hat. Sie soll einen Instrumenten-Mix entwickeln, der Wirtschaftswachstum, Strukturwandel, Sozialverträglichkeit und Klimaschutz vereint. Zur Unterstützung der Aktivitäten der IRR hat der Energie-Konzern RWE zudem einen "Zukunftsdialog Rheinisches Revier" ins Leben gerufen, mit dem das Unternehmen einen Beitrag zur Begleitung des Strukturwandels leisten will. Schwerpunkt ist dabei das Thema "Flächenentwicklung". Petrauschke, Brügge und Sterck begrüßten diese Initiativen, "weil wir nur gemeinsam vorankommen werden auf dem Weg, die Zukunft des Reviers menschen-, umwelt- und wirtschaftsfreundlich zu gestalten".

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen

Kontakt

IRR GmbH
Christian Wirtz
Telefon: 02461 690-181
E-Mail: christian.wirtz@rheinisches-revier.de

(Text und Foto: Rhein-Kreis Neuss)

StreetScooter eröffnet zweiten Produktionsstandort in Düren

Die StreetScooter GmbH, führender Produzent elektrisch betriebener Lieferfahrzeuge und Tochterunternehmen der Deutsche Post DHL Group, hat ihren zweiten Produktionsstandort in Betrieb genommen. Ab sofort laufen im neuen Werk in Düren auf dem rund 78.000 Quadratmeter großen Gelände des Autozulieferers Neapco bis zu 10.000 E-Transporter pro Jahr vom Band, das entspricht einer Tagesproduktion von 46 Fahrzeugen (im Ein-Schicht-Betrieb). Gemeinsam mit dem Stammwerk in Aachen verfügt StreetScooter über Produktionskapazitäten von bis zu 20.000 E-Fahrzeugen jährlich. Mehr Informationen »

Einladung Revierkonferenz 29. Juni: Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Regionalentwicklung" und Förderprogramm "Unternehmen Revier"

Wir laden herzlichst zu unserer nächsten Revierkonferenz am Freitag, 29. Juni von 14:00 – 15:45 Uhr im Schloss Paffendorf, Burggasse 1, 50126 Bergheim ein. Mehr Informationen »
 
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In Jülich betreibt das DLR das Solarthermische Versuchskraftwerk Solarturm Jülich. Es ist zugleich Vorbild und Versuchskraftwerk für zukünftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika. Diese spielen auch bei der DESERTEC Initiative eine tragende Rolle. Die in Jülich erprobte Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse werden in den sonnenreichen Regionen der Erde zum Einsatz kommen. Denn dort haben die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial. Die Aluminium Norf GmbH wurde im April 1965 als gemeinschaftliches Unternehmen der ehemaligen Alcan, heute: Novelis, und der damaligen VAW, heute: Hydro Aluminium Rolled Products, gegründet. Dadurch entstand in Norf bei Neuss das damals größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk Europas. Wissenschaftler des in Jülich beheimateten DLR Instituts für Solarforschung arbeiten im größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologie an der Weiterentwicklung von Komponenten und Systemen für Solarthermische Kraftwerke. Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte- und produkte, z. B. das Elektroauto 'StreetScooter', werden in der IRR entwickelt. Ein Solarturmkraftwerk mit einer weltweit einzigartigen Technologie ist in Jülich in Betrieb. 2.500 einzelne Spiegel lenken die Sonnenstrahlung auf die Spitze eines 50 Meter hohen Turms, wo die Sonnenenergie zur Stromproduktion genutzt wird. Der Indemann ist durch seine Größe und seinen Standort, hoch auf der Goltsteinkuppe, das weithin sichtbare Symbol für die Perspektiven, die das indeland seinen Bewohnern bietet. Seine moderne Architektur steht für die technische Zukunft der Region, sein sich ständig veränderndes Leuchten im Dunkeln für den Strukturwandel im Braunkohlerevier; seine Stabilität steht für die über 10.000 Jahre währende Geschichte des indelandes. IRR: Eine von Berg- und Tagebau geprägte Energie- und Industrieregion erfüllt eine entscheidende Funktion im rheinischen Wirtschaftsgefüge. Nirgendwo sonst wird in derart geballter Form Energie erzeugt und industriell auch wieder verbraucht. Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger finden sich im Braunkohletagebau Hambach. Nördlich von Eschweiler bei Aachen befindet sich der künstlich angelegte Blausteinsee. Als Naherholungs- und Freizeitzentrum bietet der Blausteinsee vielseitige Möglichkeiten: Segeln, Surfen, Tauchen, Wandern, Skaten, Radfahren und vieles mehr. Als erstes deutsches Denkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - weltweit gehörte er 1978 zu den ersten Zwölf! Die Aussichtsplattform ist an der Südwestflanke des Haldenkopfes im Carl-Alexander-Park in Baesweiler angelegt. Gestaltet wurde dieser Aussichtspunkt als ruhiger Ort zum Verweilen, Ausruhen und Aussicht genießen mitten im Naturschutzgebiet.