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27.11.2017


Staatssekretär Christoph Dammermann, Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat Michael Kreuzberg, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der IRR GmbH

Staatssekretär des NRW-Wirtschaftsministeriums neuer Aufsichtsratsvorsitzender der IRR GmbH

Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, hat den Vorsitz im Aufsichtsrat der IRR GmbH übernommen. Der Staatssekretär brachte in seinem Eröffnungsstatement die Bereitschaft des Landes zur Unterstützung der IRR mit und versicherte: "Das Land ist bereit, die Herausforderung des Strukturwandels im Schulterschluss mit der Region zu gestalten."

Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der IRR GmbH haben am Freitag ein Regionales Investitionskonzept verabschiedet. Mit diesem Konzept bewirbt sich die IRR GmbH um das neue Förderprogramm des Bundes "Unternehmen Revier", das in den nächsten Jahren rund eine Million Euro pro Jahr an zusätzlichen Mitteln ins Revier bringen soll. Darüber hinaus wurden die jeweiligen Projektsachstände sowie die Mittelverwendung aus dem Jahresabschluss beraten. Auch der Bericht des Wirtschaftsprüfers stand auf dem Programm.

(Foto: IRR GmbH)

LEADER-Region Rheinisches Revier an Inde und Rur: Bewerbungsphase um Fördergelder

Bis zum 11. März können Projektbewerbungen eingereicht werden. Nachdem im vergangenen Jahr die ersten zehn Projekte auf den Weg gebracht wurden, ist jetzt die Bewerbungsphase für die nächste Projektauswahl gestartet. Die LEADER-Region Rheinisches Revier an Inde und Rur wählt im April neue Vorhaben aus, die mit Geldern der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt werden sollen. Mehr Informationen »

Let’s Do Science – Zukunft erlebbar machen

Das Science College Overbach bietet Schülerinnen und Schülern aller Schulformen und Altersstufen in 2018 ein abwechslungsreiches außerschulisches Bildungsprogramm. Im Science College Overbach in Jülich machen Experimentieren und lernen Spaß. Mehr Informationen »
 
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In Jülich betreibt das DLR das Solarthermische Versuchskraftwerk Solarturm Jülich. Es ist zugleich Vorbild und Versuchskraftwerk für zukünftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika. Diese spielen auch bei der DESERTEC Initiative eine tragende Rolle. Die in Jülich erprobte Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse werden in den sonnenreichen Regionen der Erde zum Einsatz kommen. Denn dort haben die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial. Die Aluminium Norf GmbH wurde im April 1965 als gemeinschaftliches Unternehmen der ehemaligen Alcan, heute: Novelis, und der damaligen VAW, heute: Hydro Aluminium Rolled Products, gegründet. Dadurch entstand in Norf bei Neuss das damals größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk Europas. Wissenschaftler des in Jülich beheimateten DLR Instituts für Solarforschung arbeiten im größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologie an der Weiterentwicklung von Komponenten und Systemen für Solarthermische Kraftwerke. Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte- und produkte, z. B. das Elektroauto 'StreetScooter', werden in der IRR entwickelt. Ein Solarturmkraftwerk mit einer weltweit einzigartigen Technologie ist in Jülich in Betrieb. 2.500 einzelne Spiegel lenken die Sonnenstrahlung auf die Spitze eines 50 Meter hohen Turms, wo die Sonnenenergie zur Stromproduktion genutzt wird. Der Indemann ist durch seine Größe und seinen Standort, hoch auf der Goltsteinkuppe, das weithin sichtbare Symbol für die Perspektiven, die das indeland seinen Bewohnern bietet. Seine moderne Architektur steht für die technische Zukunft der Region, sein sich ständig veränderndes Leuchten im Dunkeln für den Strukturwandel im Braunkohlerevier; seine Stabilität steht für die über 10.000 Jahre währende Geschichte des indelandes. IRR: Eine von Berg- und Tagebau geprägte Energie- und Industrieregion erfüllt eine entscheidende Funktion im rheinischen Wirtschaftsgefüge. Nirgendwo sonst wird in derart geballter Form Energie erzeugt und industriell auch wieder verbraucht. Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger finden sich im Braunkohletagebau Hambach. Nördlich von Eschweiler bei Aachen befindet sich der künstlich angelegte Blausteinsee. Als Naherholungs- und Freizeitzentrum bietet der Blausteinsee vielseitige Möglichkeiten: Segeln, Surfen, Tauchen, Wandern, Skaten, Radfahren und vieles mehr. Als erstes deutsches Denkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - weltweit gehörte er 1978 zu den ersten Zwölf! Die Aussichtsplattform ist an der Südwestflanke des Haldenkopfes im Carl-Alexander-Park in Baesweiler angelegt. Gestaltet wurde dieser Aussichtspunkt als ruhiger Ort zum Verweilen, Ausruhen und Aussicht genießen mitten im Naturschutzgebiet.