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23.03.2018


Podiumsdiskussion mit (v.l.): Ralph Sterck (Geschäftsführer IRR GmbH), Gisela Walsken (Regierungspräsidentin), Jens Bröker (Geschäftsführer Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH), Moderator Michael Franke

RWE Power und IRR initiieren "Zukunftsforum Paffendorf": Besser gemeinsam als jeder für sich

Unter dem Motto "Wir für das Rheinische Revier" trafen sich am 22. März 150 Fachleute auf Schloss Paffendorf zum "Zukunftsforum Paffendorf". Das Zukunftsforum will regionale Planungen unterstützen und neuen Ideen Raum geben.

Wie kann eine Region den Strukturwandel meistern? Indem möglichst viele Verantwortungsträger aus allen Ecken der Region gemeinsame Sache machen: frühzeitig, dialogorientiert und mit wissenschaftlicher Begleitung. Das ist eine der wichtigsten Botschaften des ersten "Zukunftsforums Paffendorf", das gestern in dem Bergheimer Wasserschloss stattfand. Dazu hatten die IRR und die RWE Power eingeladen.

Staatssekretär Christoph Dammermann aus dem Landeswirtschaftsministerium hob vor 150 Fachleuten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft hervor: "Wir brauchen einen Aufbruch in der Region. Mit ihrer starken Start-up-Kultur und ihrem Know-how in Energiefragen hat die Region beste Ausgangsvoraussetzungen, um den anstehenden Strukturwandel gemeinsam mit allen Partnern zukunftsweisend zu gestalten. Dazu braucht es eine klare Strategie und ein gutes Miteinander der Verantwortlichen vor Ort." Der Staatssekretär betonte: "Die IRR und RWE Power ziehen hier erkennbar an einem Strang."

 


Auch die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken lobte die Initiative von IRR und RWE: "Die Kräfte des Rheinischen Reviers bündeln, den Strukturwandel gemeinsam vorantreiben und damit auch gleichzeitig neue Arbeitsplätze schaffen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ralph Sterck, Geschäftsführer der IRR, freute sich nach der Veranstaltung: „Wir haben mit unserer gemeinsamen Initiative der regionalen Zukunftsplanung weiteren Schwung verliehen."

"Vieles ist in dieser Region unterwegs. Überall wird Zukunft vorbereitet", hatte Co-Gastgeber Dr. Lars Kulik, Vorstandsmitglied von RWE Power, zu Beginn festgestellt. Das "Zukunftsforum Paffendorf" wolle der Region für die Planung jetzt einen erweiterten, revierumfassenden Rahmen anbieten.

Mit Rekultivierungskongressen, wasserwirtschaftlichen und weiteren Fachtagungen fand der Austausch auch in der Vergangenheit statt. Die Flächenentwicklung wird jetzt einen weiteren Schwerpunkt bilden. Dabei geht es um zentrale Fragen der Zukunft: Wo werden Gewerbe- und Industriegebiete gebraucht? Wo entstehen neue Erholungsgebiete für Mensch und Natur? Welche Chancen bieten eines Tages die großen Tagebauseen? Kulik: "Mit der Wirtschaftskraft unserer Betriebe wollen wir uns für die Entwicklung von Zukunftsoptionen für die Region einsetzen." Schloss Paffendorf stehe dafür als eine Art Campus zur Verfügung, als Ort der Diskussion, des Austauschs, der Innovation.

Bei den Teilnehmern herrschte Einigkeit, dass die Region gerade die aktuell anstehende Neuaufstellung des Regionalplans Köln nutzen wolle, sich für die Zukunft selbstbewusst zu positionieren. Lars Kulik unterstrich: "Das Rheinische Revier ist eine starke Region mit qualifizierten Arbeitskräften, leistungsfähigen Betrieben, viel Energie und guten Perspektiven. Lassen Sie uns gemeinsam die zum Teil noch verborgenen Schätze heben und mehren, damit sie Zukunft sichern – zum Wohl der Menschen, die dieser Region leben und arbeiten."

(Text und Foto: RWE Power AG)

CERMcity ermöglicht Forschung und Entwicklung zum autonomen und vernetzten Fahren in der Stadt

Die Mobilität von morgen wird durch das automatisierte und vernetzte Fahren geprägt sein. Innenstädte stellen dabei die größte Herausforderung dar. Die Testumgebung CERMcity setzt den Rahmen für Forschung, Entwicklung und Absicherung der notwendigen Systeme und Fahrzeuge. Das Forschungsprojekt ergänzt die bereits bestehenden Strecken des ATC der RWTH Aachen. Es erlaubt die sichere und reproduzierbare Darstellung von Situationen des städtischen Verkehrs. Am 27. März erfolgte im Beisein des parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel MdB, der symbolische Spatenstich. Mehr Informationen »

Ministerpräsident Armin Laschet beim Spatenstich: Neues Industriegebiet in Eschweiler mit 500 Arbeitsplätzen

Ministerpräsident Armin Laschet: "Eine wichtige Investition in die Zukunft des Rheinischen Reviers. Dieses Projekt zeigt, wie Strukturwandel gelingen kann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen." - Interkommunales Gewerbegebiet wird Knotenpunkt für Waren aus aller Welt - 31 Hektar Industriegebiet, 93.000 Quadratmeter Logistikhalle, 10.000 Quadratmeter Produktionshalle und über 500 Arbeitsplätze: Das bietet das neue interkommunale Industriegebiet "Am Grachtweg" in Eschweiler. Mehr Informationen »
 
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In Jülich betreibt das DLR das Solarthermische Versuchskraftwerk Solarturm Jülich. Es ist zugleich Vorbild und Versuchskraftwerk für zukünftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika. Diese spielen auch bei der DESERTEC Initiative eine tragende Rolle. Die in Jülich erprobte Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse werden in den sonnenreichen Regionen der Erde zum Einsatz kommen. Denn dort haben die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial. Die Aluminium Norf GmbH wurde im April 1965 als gemeinschaftliches Unternehmen der ehemaligen Alcan, heute: Novelis, und der damaligen VAW, heute: Hydro Aluminium Rolled Products, gegründet. Dadurch entstand in Norf bei Neuss das damals größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk Europas. Wissenschaftler des in Jülich beheimateten DLR Instituts für Solarforschung arbeiten im größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologie an der Weiterentwicklung von Komponenten und Systemen für Solarthermische Kraftwerke. Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte- und produkte, z. B. das Elektroauto 'StreetScooter', werden in der IRR entwickelt. Ein Solarturmkraftwerk mit einer weltweit einzigartigen Technologie ist in Jülich in Betrieb. 2.500 einzelne Spiegel lenken die Sonnenstrahlung auf die Spitze eines 50 Meter hohen Turms, wo die Sonnenenergie zur Stromproduktion genutzt wird. Der Indemann ist durch seine Größe und seinen Standort, hoch auf der Goltsteinkuppe, das weithin sichtbare Symbol für die Perspektiven, die das indeland seinen Bewohnern bietet. Seine moderne Architektur steht für die technische Zukunft der Region, sein sich ständig veränderndes Leuchten im Dunkeln für den Strukturwandel im Braunkohlerevier; seine Stabilität steht für die über 10.000 Jahre währende Geschichte des indelandes. IRR: Eine von Berg- und Tagebau geprägte Energie- und Industrieregion erfüllt eine entscheidende Funktion im rheinischen Wirtschaftsgefüge. Nirgendwo sonst wird in derart geballter Form Energie erzeugt und industriell auch wieder verbraucht. Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger finden sich im Braunkohletagebau Hambach. Nördlich von Eschweiler bei Aachen befindet sich der künstlich angelegte Blausteinsee. Als Naherholungs- und Freizeitzentrum bietet der Blausteinsee vielseitige Möglichkeiten: Segeln, Surfen, Tauchen, Wandern, Skaten, Radfahren und vieles mehr. Als erstes deutsches Denkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - weltweit gehörte er 1978 zu den ersten Zwölf! Die Aussichtsplattform ist an der Südwestflanke des Haldenkopfes im Carl-Alexander-Park in Baesweiler angelegt. Gestaltet wurde dieser Aussichtspunkt als ruhiger Ort zum Verweilen, Ausruhen und Aussicht genießen mitten im Naturschutzgebiet.