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19.05.2017


Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky (3. v. r.) mit Vertretern des "Rheinischen Sixpacks" und der IRR GmbH

"Rheinisches Sixpack" und IRR auf der Stadtentwicklungsmesse polis Convention in Düsseldorf

Auf der bundesweiten Messe für Stadt- und Immobilienentwicklung präsentierten das Rheinische Sixpack und die IRR GmbH erstmalig gemeinsam innovative Wohn- und Gewerbegebietsentwicklungen aus der Region. Schlagwörter sind hier Interkommunale Gewerbegebiete, Masterplan Nordrevier, Klimahülle und der Zweckverband :terra nova. Darüber hinaus wurden Projekte aus den Bereichen Energie, Ressourceneffizienz sowie Freiraum- und Landwirtschaftsentwicklung präsentiert.

Der IRR-Aufsichtsratsvorsitzende Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Günther Horzetzky hat den Messestand der Innovationsregion Rheinisches Revier eröffnet, gemeinsam mit den Bürgermeistern des "Rheinischen Sixpack". In der Initiative haben sich die Kommunen Bergheim, Bedburg, Elsdorf, Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen zusammengeschlossen, um den Strukturwandel im östlichen Teil des Braunkohlenreviers zu gestalten. Das Land fördert den interkommunalen Planungsprozess zur Entwicklung von Gewerbe- und Industrieflächen.

 

Staatssekretär Dr. Horzetzky: "Das Rheinische Revier tut gut daran, sich auf der polis Convention als starke und innovative Region mit Potenzial zu präsentieren. Es hat die Chance, sich als Ganzes neu zu erfinden und bestehende Stärken auszubauen. Die gemeinsame Herausforderung in dem Braunkohlerevier ist dabei identitätsstiftend und setzt Kräfte für kooperatives Handeln frei, um die Wirtschaftskraft nach vorne zu bringen."

Die diesjährige polis Convention fand am 17. und 18. Mai statt. Mit 3000 Fachbesuchern, 200 Ausstellern und einem Flächenwachstum von 40 Prozent hat die polis Convention 2017 in ihrem dritten Jahr neue Maßstäbe gesetzt. Die nächste "polis" findet am 25. und 26. April 2018 statt.

Weitere Informationen

(Bilder: IRR GmbH)

Eschweiler: Faktor X - Baugebiet "Neue Höfe Dürwiß" - Ressourceneffizientes Bauen in der Umsetzung

Der Spatenstich für die Erschließung des Faktor X - Baugebietes "Neue Höfe Dürwiß" im Eschweiler Stadtteil Dürwiß erfolgte bereits im letzten Jahr und war der Startschuss für die Umsetzung der ambitionierten Ziele der Stadt Eschweiler, ein Baugebiet um den "Faktor X" ressourceneffizienter und damit klimaschonender zu gestalten als konventionelle Gebiete. Gemeinsam mit den Partnern RWE Power, Faktor X Agentur, indeland Entwicklungsgesellschaft und Innovationsregion Rheinisches Revier wurde das Konzept erarbeitet. Das Vorhaben wurde im Rahmen des IRR-Ideenwettbewerbs als Modellprojekt ausgewählt. Mehr Informationen »

Niederzier: Solarautobahn geht ans Netz

Ein weiteres Projekt aus dem IRR-Ideenwettbewerb wurde realisiert. Niederzier, innogy und RWE nehmen die Solarautobahn auf der alten A4 in Betrieb. Mehr Informationen »
 
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In Jülich betreibt das DLR das Solarthermische Versuchskraftwerk Solarturm Jülich. Es ist zugleich Vorbild und Versuchskraftwerk für zukünftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika. Diese spielen auch bei der DESERTEC Initiative eine tragende Rolle. Die in Jülich erprobte Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse werden in den sonnenreichen Regionen der Erde zum Einsatz kommen. Denn dort haben die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial. Die Aluminium Norf GmbH wurde im April 1965 als gemeinschaftliches Unternehmen der ehemaligen Alcan, heute: Novelis, und der damaligen VAW, heute: Hydro Aluminium Rolled Products, gegründet. Dadurch entstand in Norf bei Neuss das damals größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk Europas. Wissenschaftler des in Jülich beheimateten DLR Instituts für Solarforschung arbeiten im größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologie an der Weiterentwicklung von Komponenten und Systemen für Solarthermische Kraftwerke. Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte- und produkte, z. B. das Elektroauto 'StreetScooter', werden in der IRR entwickelt. Ein Solarturmkraftwerk mit einer weltweit einzigartigen Technologie ist in Jülich in Betrieb. 2.500 einzelne Spiegel lenken die Sonnenstrahlung auf die Spitze eines 50 Meter hohen Turms, wo die Sonnenenergie zur Stromproduktion genutzt wird. Der Indemann ist durch seine Größe und seinen Standort, hoch auf der Goltsteinkuppe, das weithin sichtbare Symbol für die Perspektiven, die das indeland seinen Bewohnern bietet. Seine moderne Architektur steht für die technische Zukunft der Region, sein sich ständig veränderndes Leuchten im Dunkeln für den Strukturwandel im Braunkohlerevier; seine Stabilität steht für die über 10.000 Jahre währende Geschichte des indelandes. IRR: Eine von Berg- und Tagebau geprägte Energie- und Industrieregion erfüllt eine entscheidende Funktion im rheinischen Wirtschaftsgefüge. Nirgendwo sonst wird in derart geballter Form Energie erzeugt und industriell auch wieder verbraucht. Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger finden sich im Braunkohletagebau Hambach. Nördlich von Eschweiler bei Aachen befindet sich der künstlich angelegte Blausteinsee. Als Naherholungs- und Freizeitzentrum bietet der Blausteinsee vielseitige Möglichkeiten: Segeln, Surfen, Tauchen, Wandern, Skaten, Radfahren und vieles mehr. Als erstes deutsches Denkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - weltweit gehörte er 1978 zu den ersten Zwölf! Die Aussichtsplattform ist an der Südwestflanke des Haldenkopfes im Carl-Alexander-Park in Baesweiler angelegt. Gestaltet wurde dieser Aussichtspunkt als ruhiger Ort zum Verweilen, Ausruhen und Aussicht genießen mitten im Naturschutzgebiet.