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13.02.2018


LEADER-Region Rheinisches Revier an Inde und Rur: Bewerbungsphase um Fördergelder

Bis zum 11. März können Projektbewerbungen eingereicht werden. Nachdem im vergangenen Jahr die ersten zehn Projekte auf den Weg gebracht wurden, ist jetzt die Bewerbungsphase für die nächste Projektauswahl gestartet. Die LEADER-Region Rheinisches Revier an Inde und Rur wählt im April neue Vorhaben aus, die mit Geldern der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt werden sollen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sowie insbesondere Vereine und Institutionen sind herzlich eingeladen, ihre Ideen einzubringen und damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung ihrer Heimat zu leisten. Projektbewerbungen können bis zum 11. März beim Regionalmanagement eingereicht werden. Gefördert werden Projekte, die in einer oder mehreren Kommunen der LEADER-Region stattfinden und einen konkreten Bezug zu einem der folgenden Themenfelder haben: Energiewende, Mobilität, Soziale Prävention, Nahversorgung, Lebensqualität in den Dörfern, Kunst, Kultur oder Natur- und Artenschutz.

Je Projekt gibt es einen Zuschuss von maximal 250.000 Euro. Bis zu 65 Prozent der Projektkosten können gefördert werden. Bei der Erstellung einer Projektskizze oder sonstigen Fragen zum Förderprogramm hilft Ihnen das Regionalmanagement. Nähere Informationen und die Auswahlkriterien finden Sie im Internet unter www.inde-rur.de.

In NRW gibt es insgesamt 28 LEADER-Regionen, das Rheinische Revier an Inde und Rur ist eine davon. Zur Weiterentwicklung und zur Steigerung der Attraktivität stehen diesen Regionen Fördergelder zur Verfügung, über deren Verwendung die lokalen Akteure selbst entscheiden können. Die Europäische Union ermöglicht damit eine Regionalentwicklung "von unten nach oben".

Kontakt

LAG Rheinisches Revier an Inde und Rur e.V.
Karl-Heinz-Beckurts-Straße 13
52428 Jülich
Telefon: 02461 801 81 65
Telefax: 02461 801 81 68
E-Mail: leader@inde-rur.de
Internet: www.inde-rur.de

CERMcity ermöglicht Forschung und Entwicklung zum autonomen und vernetzten Fahren in der Stadt

Die Mobilität von morgen wird durch das automatisierte und vernetzte Fahren geprägt sein. Innenstädte stellen dabei die größte Herausforderung dar. Die Testumgebung CERMcity setzt den Rahmen für Forschung, Entwicklung und Absicherung der notwendigen Systeme und Fahrzeuge. Das Forschungsprojekt ergänzt die bereits bestehenden Strecken des ATC der RWTH Aachen. Es erlaubt die sichere und reproduzierbare Darstellung von Situationen des städtischen Verkehrs. Am 27. März erfolgte im Beisein des parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel MdB, der symbolische Spatenstich. Mehr Informationen »

Ministerpräsident Armin Laschet beim Spatenstich: Neues Industriegebiet in Eschweiler mit 500 Arbeitsplätzen

Ministerpräsident Armin Laschet: "Eine wichtige Investition in die Zukunft des Rheinischen Reviers. Dieses Projekt zeigt, wie Strukturwandel gelingen kann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen." - Interkommunales Gewerbegebiet wird Knotenpunkt für Waren aus aller Welt - 31 Hektar Industriegebiet, 93.000 Quadratmeter Logistikhalle, 10.000 Quadratmeter Produktionshalle und über 500 Arbeitsplätze: Das bietet das neue interkommunale Industriegebiet "Am Grachtweg" in Eschweiler. Mehr Informationen »
 
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In Jülich betreibt das DLR das Solarthermische Versuchskraftwerk Solarturm Jülich. Es ist zugleich Vorbild und Versuchskraftwerk für zukünftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika. Diese spielen auch bei der DESERTEC Initiative eine tragende Rolle. Die in Jülich erprobte Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse werden in den sonnenreichen Regionen der Erde zum Einsatz kommen. Denn dort haben die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial. Die Aluminium Norf GmbH wurde im April 1965 als gemeinschaftliches Unternehmen der ehemaligen Alcan, heute: Novelis, und der damaligen VAW, heute: Hydro Aluminium Rolled Products, gegründet. Dadurch entstand in Norf bei Neuss das damals größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk Europas. Wissenschaftler des in Jülich beheimateten DLR Instituts für Solarforschung arbeiten im größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologie an der Weiterentwicklung von Komponenten und Systemen für Solarthermische Kraftwerke. Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte- und produkte, z. B. das Elektroauto 'StreetScooter', werden in der IRR entwickelt. Ein Solarturmkraftwerk mit einer weltweit einzigartigen Technologie ist in Jülich in Betrieb. 2.500 einzelne Spiegel lenken die Sonnenstrahlung auf die Spitze eines 50 Meter hohen Turms, wo die Sonnenenergie zur Stromproduktion genutzt wird. Der Indemann ist durch seine Größe und seinen Standort, hoch auf der Goltsteinkuppe, das weithin sichtbare Symbol für die Perspektiven, die das indeland seinen Bewohnern bietet. Seine moderne Architektur steht für die technische Zukunft der Region, sein sich ständig veränderndes Leuchten im Dunkeln für den Strukturwandel im Braunkohlerevier; seine Stabilität steht für die über 10.000 Jahre währende Geschichte des indelandes. IRR: Eine von Berg- und Tagebau geprägte Energie- und Industrieregion erfüllt eine entscheidende Funktion im rheinischen Wirtschaftsgefüge. Nirgendwo sonst wird in derart geballter Form Energie erzeugt und industriell auch wieder verbraucht. Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger finden sich im Braunkohletagebau Hambach. Nördlich von Eschweiler bei Aachen befindet sich der künstlich angelegte Blausteinsee. Als Naherholungs- und Freizeitzentrum bietet der Blausteinsee vielseitige Möglichkeiten: Segeln, Surfen, Tauchen, Wandern, Skaten, Radfahren und vieles mehr. Als erstes deutsches Denkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - weltweit gehörte er 1978 zu den ersten Zwölf! Die Aussichtsplattform ist an der Südwestflanke des Haldenkopfes im Carl-Alexander-Park in Baesweiler angelegt. Gestaltet wurde dieser Aussichtspunkt als ruhiger Ort zum Verweilen, Ausruhen und Aussicht genießen mitten im Naturschutzgebiet.