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15.12.2017


Offizielle Übergabe des Förderbescheids durch NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart an das Projekt ARCANUS (v.l.): Dr. Stefan Röder (eClou GmbH), Sarah-Kristin Meckel (SME Management GmbH), Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Romina Plonsker (MdL) und Markus Vetten (digitalbynature GmbH).

Land NRW fördert Start-up-Netzwerk für "kritische Infrastrukturen" im Rheinischen Revier

Das in Elsdorf-Heppendorf entstehende digitale Netzwerk ARCANUS erhält für zwei Jahre Landesförderung. Am 12. Dezember übergab NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart den Bescheid an die Unternehmer Dr. Stefan Röder, Markus Vetten und Sarah-Kristin Meckel.

Stabil funktionierende "kritische Infrastrukturen", wie Stromnetze oder Wasserversorgungssysteme, sind überlebenswichtig. Der Digitalisierungsbedarf zum sicheren Betrieb dieser Infrastrukturen nimmt stetig zu. Es fehlt jedoch noch am effektiven Austausch über die Potenziale und Möglichkeiten zwischen den Betreibern selbst und innovativen Unternehmen, die mit agilen Methoden schnell effektive Lösungen entwickeln. Unter Federführung der SME Management GmbH haben sich deshalb zwei junge Digital-Unternehmen aus Elsdorf-Heppendorf im Rhein-Erft-Kreis, die eClou GmbH und die digitalbynature GmbH, mit ihrer Projektidee ARCANUS am Wettbewerbsaufruf "DWNRW-Networks" des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgreich beteiligt.

"ARCANUS-HUB"

Ziel von ARCANUS ist es, in den nächsten zwei Jahren am Standort Forum Heppendorf eine Plattform aufzubauen, auf der mittelständische Unternehmen aus der Branche der "kritischen Infrastrukturen" mit Start-up-Unternehmen vertrauensvoll kooperieren, um miteinander Digitalisierungslösungen zu entwickeln und voneinander zu lernen. ARCANUS knüpft eng an die Digitalisierungsinitiativen des Landes NRW, etwa die "Digi-Hubs", an. ARCANUS wird dabei von der Digital Hub Cologne GmbH, der Industrie- und Handelskammer zu Köln, der IRR GmbH und der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH unterstützt.

Hintergrund

ARCANUS hat eine Laufzeit von zwei Jahren und verfügt über ein Gesamtbudget von etwa 200.000 Euro, wovon die Hälfte durch das Land NRW mit einem Zuschuss unterstützt wird. Die Digitale Wirtschaft NRW (DWNRW) ist eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Kontakt

ARCANUS-Projekt
c/o eClou GmbH & digitalbynature GmbH
Forum Heppendorf
Dr. Stefan Röder
Am Schlehdorn 5 - 7
50189 Elsdorf-Heppendorf
E-Mail: roeder@eclou.net
Telefon: 02271 5059140
Telefax: 02271 5059157

(Foto: Roberto Pfeil)

CERMcity ermöglicht Forschung und Entwicklung zum autonomen und vernetzten Fahren in der Stadt

Die Mobilität von morgen wird durch das automatisierte und vernetzte Fahren geprägt sein. Innenstädte stellen dabei die größte Herausforderung dar. Die Testumgebung CERMcity setzt den Rahmen für Forschung, Entwicklung und Absicherung der notwendigen Systeme und Fahrzeuge. Das Forschungsprojekt ergänzt die bereits bestehenden Strecken des ATC der RWTH Aachen. Es erlaubt die sichere und reproduzierbare Darstellung von Situationen des städtischen Verkehrs. Am 27. März erfolgte im Beisein des parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel MdB, der symbolische Spatenstich. Mehr Informationen »

Ministerpräsident Armin Laschet beim Spatenstich: Neues Industriegebiet in Eschweiler mit 500 Arbeitsplätzen

Ministerpräsident Armin Laschet: "Eine wichtige Investition in die Zukunft des Rheinischen Reviers. Dieses Projekt zeigt, wie Strukturwandel gelingen kann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen." - Interkommunales Gewerbegebiet wird Knotenpunkt für Waren aus aller Welt - 31 Hektar Industriegebiet, 93.000 Quadratmeter Logistikhalle, 10.000 Quadratmeter Produktionshalle und über 500 Arbeitsplätze: Das bietet das neue interkommunale Industriegebiet "Am Grachtweg" in Eschweiler. Mehr Informationen »
 
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In Jülich betreibt das DLR das Solarthermische Versuchskraftwerk Solarturm Jülich. Es ist zugleich Vorbild und Versuchskraftwerk für zukünftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika. Diese spielen auch bei der DESERTEC Initiative eine tragende Rolle. Die in Jülich erprobte Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse werden in den sonnenreichen Regionen der Erde zum Einsatz kommen. Denn dort haben die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial. Die Aluminium Norf GmbH wurde im April 1965 als gemeinschaftliches Unternehmen der ehemaligen Alcan, heute: Novelis, und der damaligen VAW, heute: Hydro Aluminium Rolled Products, gegründet. Dadurch entstand in Norf bei Neuss das damals größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk Europas. Wissenschaftler des in Jülich beheimateten DLR Instituts für Solarforschung arbeiten im größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologie an der Weiterentwicklung von Komponenten und Systemen für Solarthermische Kraftwerke. Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte- und produkte, z. B. das Elektroauto 'StreetScooter', werden in der IRR entwickelt. Ein Solarturmkraftwerk mit einer weltweit einzigartigen Technologie ist in Jülich in Betrieb. 2.500 einzelne Spiegel lenken die Sonnenstrahlung auf die Spitze eines 50 Meter hohen Turms, wo die Sonnenenergie zur Stromproduktion genutzt wird. Der Indemann ist durch seine Größe und seinen Standort, hoch auf der Goltsteinkuppe, das weithin sichtbare Symbol für die Perspektiven, die das indeland seinen Bewohnern bietet. Seine moderne Architektur steht für die technische Zukunft der Region, sein sich ständig veränderndes Leuchten im Dunkeln für den Strukturwandel im Braunkohlerevier; seine Stabilität steht für die über 10.000 Jahre währende Geschichte des indelandes. IRR: Eine von Berg- und Tagebau geprägte Energie- und Industrieregion erfüllt eine entscheidende Funktion im rheinischen Wirtschaftsgefüge. Nirgendwo sonst wird in derart geballter Form Energie erzeugt und industriell auch wieder verbraucht. Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger finden sich im Braunkohletagebau Hambach. Nördlich von Eschweiler bei Aachen befindet sich der künstlich angelegte Blausteinsee. Als Naherholungs- und Freizeitzentrum bietet der Blausteinsee vielseitige Möglichkeiten: Segeln, Surfen, Tauchen, Wandern, Skaten, Radfahren und vieles mehr. Als erstes deutsches Denkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - weltweit gehörte er 1978 zu den ersten Zwölf! Die Aussichtsplattform ist an der Südwestflanke des Haldenkopfes im Carl-Alexander-Park in Baesweiler angelegt. Gestaltet wurde dieser Aussichtspunkt als ruhiger Ort zum Verweilen, Ausruhen und Aussicht genießen mitten im Naturschutzgebiet.