. .
01.12.2017


Grünes Licht für vier neue Leader-Projekte

Der erweiterte Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe in der Leader-Region Rheinisches Revier an Inde und Rur hat weitere vier Projekte beschlossen, die nun mit Geldern aus dem EU-Förderprogramm unterstützt werden sollen.

Streuobstwiesen in der Region

Ausgewählt wurde ein Projekt der Biologischen Stationen im Kreis Düren und der StädteRegion Aachen, das auf die Bewahrung und Weiterentwicklung regionaltypischer Streuobstwiesen abzielt. Durch eine stärkere Sensibilisierung und Mobilisierung der Bevölkerung soll vor allem die Artenvielfalt in der Region gefördert werden. In diesem Zusammenhang werden auch neue Obstbaumwarte ausgebildet sowie vorhandene weitergebildet.

Erlebnispfad Blausteinsee

Überzeugt war das Projektauswahlgremium auch vom Projekt der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, die das überregional bedeutsame Naherholungsgebiet rund um den Blausteinsee durch einen Erlebnispfad aufwerten will. Dieser Rundwanderweg wird ausgestattet mit zahlreichen Ausstellungsstücken und Informationstafeln, welche die natur- und kulturräumlichen Besonderheiten ver-anschaulichen und erfahrbar machen. Der Blausteinsee wird damit als außerschulischer Lernort noch attraktiver.

Begegnungsraum Jugendkirche Jülich

Mit dem Projekt "Jugendkirche Jülich – Innenausstattung des Begegnungsraums" hat sich die Pfarrei Heilig Geist Jülich erfolgreich für eine Leader-Förderung beworben. In der Jülicher Saleskirche entsteht derzeit ein barrierefreier Begegnungsraum für Jugendliche, dessen Innenausstattung mithil-fe der Fördergelder unterstützt wird.

"City Trees" als Beitrag zum Klimaschutz

Mit sogenannten "City Trees" möchte die Entwicklungsgesellschaft indeland einen Beitrag zum Klimaschutz in der Leader-Region leisten. Es handelt sich dabei um Installationen im öffentlichen Raum, die mit speziellen Mooskulturen bepflanzt sind, um die Luftqualität zu verbessern. Auf diese Weise werden Feinstaub, Stickoxide und CO-2 gebunden sowie Klimadaten gesammelt und visualisiert, um die Notwendigkeit von Energiewende und Klimaschutz zu verdeutlichen.

Kontakt

LAG Rheinisches Revier an Inde und Rur e.V.
Karl-Heinz-Beckurts-Straße 13
52428 Jülich
Telefon: 02461 801 81 65
Telefax: 02461 801 81 68
E-Mail: leader@inde-rur.de
Internet: www.leader-rheinischesrevier-inde-rur.de

Damit die Energiewende gelingt: Solar-Institut Jülich baut neuartigen Stromspeicher

Wenn die Energiewende gelingen soll, muss vor allem ein Problem gelöst werden: die Speicherung von Strom. Das Solar-Institut Jülich (SIJ) der FH Aachen entwickelt gemeinsam mit Partnern aus der Industrie den multifunktionalen thermischen Stromspeicher multiTESS. Mehr Informationen »

Bundeswirtschaftsministerin Zypries gibt Startschuss für Ideen- und Projektwettbewerbe in den vier deutschen Braunkohlerevieren

Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 29. Dezember 2017 grünes Licht für den Start von Ideen- und Projektwettbewerben in den vier Braunkohleregionen Lausitz, Rheinisches Revier, Mitteldeutsches Revier und Helmstedter Revier gegeben. Grundlage für die Wettbewerbe ist das neue Bundesmodellvorhaben "Unternehmen Revier", mit dem die Strukturentwicklung in den Braunkohlerevieren mit jährlich vier Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds gefördert wird. Die Regionen haben hierzu sogenannte Regionale Investitionskonzepte (RIK) vorgelegt, die das Bundeswirtschaftsministerium jetzt freigegeben hat. Mehr Informationen »
 
Hintergrundbild wird geladen ...
Klicken Sie um das ganze Bild zu sehen
In Jülich betreibt das DLR das Solarthermische Versuchskraftwerk Solarturm Jülich. Es ist zugleich Vorbild und Versuchskraftwerk für zukünftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika. Diese spielen auch bei der DESERTEC Initiative eine tragende Rolle. Die in Jülich erprobte Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse werden in den sonnenreichen Regionen der Erde zum Einsatz kommen. Denn dort haben die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial. Die Aluminium Norf GmbH wurde im April 1965 als gemeinschaftliches Unternehmen der ehemaligen Alcan, heute: Novelis, und der damaligen VAW, heute: Hydro Aluminium Rolled Products, gegründet. Dadurch entstand in Norf bei Neuss das damals größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk Europas. Wissenschaftler des in Jülich beheimateten DLR Instituts für Solarforschung arbeiten im größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologie an der Weiterentwicklung von Komponenten und Systemen für Solarthermische Kraftwerke. Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte- und produkte, z. B. das Elektroauto 'StreetScooter', werden in der IRR entwickelt. Ein Solarturmkraftwerk mit einer weltweit einzigartigen Technologie ist in Jülich in Betrieb. 2.500 einzelne Spiegel lenken die Sonnenstrahlung auf die Spitze eines 50 Meter hohen Turms, wo die Sonnenenergie zur Stromproduktion genutzt wird. Der Indemann ist durch seine Größe und seinen Standort, hoch auf der Goltsteinkuppe, das weithin sichtbare Symbol für die Perspektiven, die das indeland seinen Bewohnern bietet. Seine moderne Architektur steht für die technische Zukunft der Region, sein sich ständig veränderndes Leuchten im Dunkeln für den Strukturwandel im Braunkohlerevier; seine Stabilität steht für die über 10.000 Jahre währende Geschichte des indelandes. IRR: Eine von Berg- und Tagebau geprägte Energie- und Industrieregion erfüllt eine entscheidende Funktion im rheinischen Wirtschaftsgefüge. Nirgendwo sonst wird in derart geballter Form Energie erzeugt und industriell auch wieder verbraucht. Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger finden sich im Braunkohletagebau Hambach. Nördlich von Eschweiler bei Aachen befindet sich der künstlich angelegte Blausteinsee. Als Naherholungs- und Freizeitzentrum bietet der Blausteinsee vielseitige Möglichkeiten: Segeln, Surfen, Tauchen, Wandern, Skaten, Radfahren und vieles mehr. Als erstes deutsches Denkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - weltweit gehörte er 1978 zu den ersten Zwölf! Die Aussichtsplattform ist an der Südwestflanke des Haldenkopfes im Carl-Alexander-Park in Baesweiler angelegt. Gestaltet wurde dieser Aussichtspunkt als ruhiger Ort zum Verweilen, Ausruhen und Aussicht genießen mitten im Naturschutzgebiet.