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24.11.2017


Forschungszentrum Jülich: Mittels Elektroenzephalografie (EEG) wird die Hirnaktivität während der Stimulation mit dem Hirnschrittmacher gemessen. Das erlaubt Rückschlüsse auf die Effektivität unterschiedlicher Stimulationsverfahren. Die EEG-Messung ist eine wichtige nichtinvasive Methode zur Beobachtung der Hirnaktivität.

Forschungszentrum Jülich lädt zum Kolloquium "Forschen in gesellschaftlicher Verantwortung" ein

Die Veranstaltung findet am 4. Dezember, ab 14:00 Uhr, im Hörsaal, Gebäude 04.7, des Forschungszentrums Jülich statt.

Zum Thema Forschen in gesellschaftlicher Verantwortung sprechen folgende Experten:

  • Prof. Dr. Dirk Messner: Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik, Bonn - "Agenda 2030 – Herausforderung und Chance für Nachhaltigkeitspolitik und Nachhaltigkeitsforschung"
  • Dr. Falk Schmidt: Leiter der Geschäftsstelle der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 im IASS Potsdam – "Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 – Perspektiven, Themen, Kooperationen"
  • Prof. Dr. Hartmut Ihne: Präsident, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Sankt Augustin - "Warum trägt Wissenschaft gesellschaftliche Verantwortung?"

Zu der Veranstaltung in deutscher Sprache lädt ein:
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Ströher im Namen des Wissenschaftlich-Technischen Rates des Forschungszentrums Jülich b.w.

Hintergrund

Für Industrieunternehmen sind die Handlungsfelder des Nachhaltigkeitsmanagements definiert durch eine Vielfalt an Standards wie beispielsweise dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) und GRI (Global Reporting Initiative, international). Diese Ansätze sind für Forschungsorganisationen nur begrenzt verwertbar, weil Wirkungen von Forschungsleistungen sich nicht unmittelbar zeigen, sondern erst nach ihrer Umsetzung und Verbreitung in allgemeines Wissen, Produkte, Verfahren und Dienstleistungen.

Außerdem sind Forschungseinrichtungen gemeinnützig und nicht gewinnorientiert. Um die genannten Defizite im Nachhaltigkeitsmonitoring für Forschungsorganisationen auszugleichen, wurde im Rahmen des durch Fraunhofer, Helmholtz und Leibniz 2014 – 2016 durchgeführten LeNa-Projekts "Nachhaltigkeitsmanagement in außeruniversitären Forschungsorganisationen" eine Handreichung entwickelt, die Nachhaltigkeit branchenspezifisch adressiert. Sie wurde im Herbst 2016 durch die Präsidenten der beteiligten Organisationen offiziell an die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Wanka, übergeben und unterstützt die Umsetzung nun fachbezogen und Organisations-spezifisch (www.lena-projekt.de).

Das Kolloquium hat das Ziel, einen Dialog über ein wichtiges Teilprojekt des LeNa-Projektes mit dem Titel "Forschen in gesellschaftlicher Verantwortung" aufzunehmen. Die drei Referenten werden in Kurzvorträgen das Thema beleuchten (14:00 Uhr bis 15:00 Uhr). Im Anschluss ist die Möglichkeit des direkten Austausches mit den Referenten im World-Café Format vorgesehen. Das Team der Stabsstelle ZukunftsCampus (ZC) organisiert und dokumentiert die Veranstaltung.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme. Anmeldungen nimmt das Forschungszentrum Jülich unter der E-Mail-Adresse c.spangenberg@fz-juelich.de entgegen. Das Programm kann hier heruntergeladen werden.

(Foto: Forschungszentrum Jülich)

Rheinisches Revier erhält Millionen-Fördergeld für Grünprojekte

Land spricht Förderempfehlungen für Projekte aus. Grundlage war Regionalkonzept der IRR GmbH: Das Rheinische Revier erhält rund vier Millionen Euro Fördergeld vom Landesprogramm "Grüne Infrastruktur NRW". Möglich wurde der Zuschlag durch ein von der IRR GmbH erarbeitetes regionales Konzept. Mit dem Geld können grüne Projekte im Rhein-Kreis Neuss und dem Rhein-Erft-Kreis realisiert werden. Insbesondere Rommerskirchen, die Kolpingstadt Kerpen und der Naturpark Rheinland profitieren von der Förderung. Mehr Informationen »

Revierkonferenz: Fördergeld vom Bund für das Rheinische Revier und neuer Geschäftsführer ab 2018

Das Bundeswirtschaftsministerium kündigte auf der Revierkonferenz am 8. Dezember an, dass regionale Projekte im Rheinischen Revier mit rund einer Million Euro gefördert werden. Eine erste Projektauswahl findet ab Anfang 2018 statt. Ralph Sterck wurde auf der Konferenz als neuer Geschäftsführer vorgestellt. Der 52-jährige tritt seine Stelle im Januar 2018 an. Mehr Informationen »
 
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In Jülich betreibt das DLR das Solarthermische Versuchskraftwerk Solarturm Jülich. Es ist zugleich Vorbild und Versuchskraftwerk für zukünftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika. Diese spielen auch bei der DESERTEC Initiative eine tragende Rolle. Die in Jülich erprobte Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse werden in den sonnenreichen Regionen der Erde zum Einsatz kommen. Denn dort haben die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial. Die Aluminium Norf GmbH wurde im April 1965 als gemeinschaftliches Unternehmen der ehemaligen Alcan, heute: Novelis, und der damaligen VAW, heute: Hydro Aluminium Rolled Products, gegründet. Dadurch entstand in Norf bei Neuss das damals größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk Europas. Wissenschaftler des in Jülich beheimateten DLR Instituts für Solarforschung arbeiten im größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologie an der Weiterentwicklung von Komponenten und Systemen für Solarthermische Kraftwerke. Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte- und produkte, z. B. das Elektroauto 'StreetScooter', werden in der IRR entwickelt. Ein Solarturmkraftwerk mit einer weltweit einzigartigen Technologie ist in Jülich in Betrieb. 2.500 einzelne Spiegel lenken die Sonnenstrahlung auf die Spitze eines 50 Meter hohen Turms, wo die Sonnenenergie zur Stromproduktion genutzt wird. Der Indemann ist durch seine Größe und seinen Standort, hoch auf der Goltsteinkuppe, das weithin sichtbare Symbol für die Perspektiven, die das indeland seinen Bewohnern bietet. Seine moderne Architektur steht für die technische Zukunft der Region, sein sich ständig veränderndes Leuchten im Dunkeln für den Strukturwandel im Braunkohlerevier; seine Stabilität steht für die über 10.000 Jahre währende Geschichte des indelandes. IRR: Eine von Berg- und Tagebau geprägte Energie- und Industrieregion erfüllt eine entscheidende Funktion im rheinischen Wirtschaftsgefüge. Nirgendwo sonst wird in derart geballter Form Energie erzeugt und industriell auch wieder verbraucht. Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger finden sich im Braunkohletagebau Hambach. Nördlich von Eschweiler bei Aachen befindet sich der künstlich angelegte Blausteinsee. Als Naherholungs- und Freizeitzentrum bietet der Blausteinsee vielseitige Möglichkeiten: Segeln, Surfen, Tauchen, Wandern, Skaten, Radfahren und vieles mehr. Als erstes deutsches Denkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - weltweit gehörte er 1978 zu den ersten Zwölf! Die Aussichtsplattform ist an der Südwestflanke des Haldenkopfes im Carl-Alexander-Park in Baesweiler angelegt. Gestaltet wurde dieser Aussichtspunkt als ruhiger Ort zum Verweilen, Ausruhen und Aussicht genießen mitten im Naturschutzgebiet.