. .
14.05.2018


Offizielle Einweihung und "Schlüsselübergabe" das Faktor X-Hauses: v.l.n.r. Jörg Wollenweber, Architekt, Landrat Wolfgang Spelthahn, Jens Bröker, Geschäftsführer indeland GmbH, Klaus Dosch, Leiter Faktor X-Agentur,Michael Eyll-Vetter, Leiter Sparte Tagebauentwicklung RWE Power AG, Bürgermeister Jörn Langefeld und Ralph Sterck, Geschäftsführer IRR GmbH.

Faktor X: Leuchtturmprojekt feiert Einweihung

Ab sofort ist das indeland um ein ganz besonderes Projekt reicher: Am 9. Mai erfolgte die offizielle Eröffnung des Faktor X-Hauses der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH im Seeviertel Inden. Als Vorreiter im Bereich ressourcenschonendes Bauen eröffnet die indeland GmbH nun mit dem Faktor X - Haus eine neue Dimension in der Ressourceneffizienz von Wohngebäuden. Gleichzeitig ist das Haus der Sitz der Faktor X-Agentur der Entwicklungsgesellschaft, dem Kompetenzzentrum für Ressourceneffizienz.

Nach einer Bauzeit von neun Monaten wurde das Faktor X-Haus offiziell durch Jens Bröker, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, Klaus Dosch, Leiter der Faktor X-Agentur, Landrat Wolfgang Spelthahn, Michael Eyll-Vetter, Leiter Sparte Tagebauentwicklung RWE Power, Jörn Langefeld, Bürgermeister der Gemeinde Inden und Jörg Wollenweber, Architekt des Hauses, eingeweiht.

Die Stimmen zur Eröffnung
 
Die Projektpartner indeland GmbH, RWE Power AG und Gemeinde Inden zeigen mit diesem Referenzhaus, wie klimaschonendes Bauen in der Zukunft aussehen sollte. Das Faktor X-Haus ist deutschlandweit das erste seiner Art, das seinen Ressourcenverbrauch über den gesamten Lebenszyklus – also von der Gewinnung der Rohstoffe bis hin zu einer möglichen Entsorgung – um einen Faktor 4  bzw. 75% reduziert.
 
Jens Bröker betont: "Als Entwicklungsgesellschaft treiben wir den Strukturwandel kontinuierlich voran und gestsalten die Zukunft der Region. Mit der Eröffnung des Faktor X–Hauses wird nun ein Leuchtturm-Projekt greifbar und der Strukturwandel erlebbar. Das indeland baut damit seine Vorreiterrolle als Modellregion aus."
 
Klaus Dosch ergänzt: "Das Faktor X-Haus ist nicht nur ein Zeichen für die Transformationskräfte im indeland. Es zeigt auch an einem erfahrbaren Beispiel, wie durch einen intelligenten Ansatz mit wenig Aufwand zukunftsweisend und ressourceneffizient gebaut werden kann. Das Haus ist gleichzeitig Sitz der Faktor X-Agentur, dem Kompetenzzentrum für Ressourceneffizienz und damit eine Anlaufstelle für alle Interessierten, die nach dieser Methode nachhaltig bauen wollen."
 
Michael Eyll-Vetter unterstreicht: "Gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft setzen wir mit diesem Leuchtturm-Projekt neue Maßstäbe in ressourceneffizientem Bauen und in der Siedlungsentwicklung. Wir freuen uns, mit dem Faktor X-Haus als einen bedeuteten Baustein für den Strukturwandel auch das nachhaltige Engagement von RWE für die Region zeigen zu können."
 
Landrat Wolfang Spelthahn freut sich: "Die Projektpartner tragen durch ihren Einsatz dazu bei, den Strukturwandel unserer Region erfolgreich zu gestalten. Faktor X und ressourceneffizientes Bauen und Wohnen haben bereits heute eine Leuchtturmfunktion und entwickeln über die Grenzen des indelandes hinaus Vorbildcharakter für das Bauen der Zukunft. Dieses Projekt ist ein bedeutender Schritt zu einem attraktiven Wohnstandort und zeigt, wie wir die Chancen des Strukturwandels nutzen können."
 
Jörn Langefeld fügt hinzu: "Die Gemeinde Inden war von Anfang an von der Faktor X-Bauweise überzeugt und hat als eine der ersten Gemeinden im indeland Faktor X-Siedlungen angestrebt. Wir freuen uns daher umso mehr, dass das Faktor X-Haus der Entwicklungsgesellschaft und damit auch das Kompentenzzentrum in unserer Gemeinde seine Heimat gefunden hat."

Kontakt

Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH
Klaus Dosch
Leitung Faktor X Agentur
E-Mail: k.dosch@kreis-dueren.de
Telefon: 02421 22-16473

(Text: indeland GmbH; Foto: Frank Kind Photography/indeland GmbH)

StreetScooter eröffnet zweiten Produktionsstandort in Düren

Die StreetScooter GmbH, führender Produzent elektrisch betriebener Lieferfahrzeuge und Tochterunternehmen der Deutsche Post DHL Group, hat ihren zweiten Produktionsstandort in Betrieb genommen. Ab sofort laufen im neuen Werk in Düren auf dem rund 78.000 Quadratmeter großen Gelände des Autozulieferers Neapco bis zu 10.000 E-Transporter pro Jahr vom Band, das entspricht einer Tagesproduktion von 46 Fahrzeugen (im Ein-Schicht-Betrieb). Gemeinsam mit dem Stammwerk in Aachen verfügt StreetScooter über Produktionskapazitäten von bis zu 20.000 E-Fahrzeugen jährlich. Mehr Informationen »

Einladung Revierkonferenz 29. Juni: Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Regionalentwicklung" und Förderprogramm "Unternehmen Revier"

Wir laden herzlichst zu unserer nächsten Revierkonferenz am Freitag, 29. Juni von 14:00 – 15:45 Uhr im Schloss Paffendorf, Burggasse 1, 50126 Bergheim ein. Mehr Informationen »
 
Hintergrundbild wird geladen ...
Klicken Sie um das ganze Bild zu sehen
In Jülich betreibt das DLR das Solarthermische Versuchskraftwerk Solarturm Jülich. Es ist zugleich Vorbild und Versuchskraftwerk für zukünftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika. Diese spielen auch bei der DESERTEC Initiative eine tragende Rolle. Die in Jülich erprobte Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse werden in den sonnenreichen Regionen der Erde zum Einsatz kommen. Denn dort haben die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial. Die Aluminium Norf GmbH wurde im April 1965 als gemeinschaftliches Unternehmen der ehemaligen Alcan, heute: Novelis, und der damaligen VAW, heute: Hydro Aluminium Rolled Products, gegründet. Dadurch entstand in Norf bei Neuss das damals größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk Europas. Wissenschaftler des in Jülich beheimateten DLR Instituts für Solarforschung arbeiten im größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologie an der Weiterentwicklung von Komponenten und Systemen für Solarthermische Kraftwerke. Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte- und produkte, z. B. das Elektroauto 'StreetScooter', werden in der IRR entwickelt. Ein Solarturmkraftwerk mit einer weltweit einzigartigen Technologie ist in Jülich in Betrieb. 2.500 einzelne Spiegel lenken die Sonnenstrahlung auf die Spitze eines 50 Meter hohen Turms, wo die Sonnenenergie zur Stromproduktion genutzt wird. Der Indemann ist durch seine Größe und seinen Standort, hoch auf der Goltsteinkuppe, das weithin sichtbare Symbol für die Perspektiven, die das indeland seinen Bewohnern bietet. Seine moderne Architektur steht für die technische Zukunft der Region, sein sich ständig veränderndes Leuchten im Dunkeln für den Strukturwandel im Braunkohlerevier; seine Stabilität steht für die über 10.000 Jahre währende Geschichte des indelandes. IRR: Eine von Berg- und Tagebau geprägte Energie- und Industrieregion erfüllt eine entscheidende Funktion im rheinischen Wirtschaftsgefüge. Nirgendwo sonst wird in derart geballter Form Energie erzeugt und industriell auch wieder verbraucht. Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger finden sich im Braunkohletagebau Hambach. Nördlich von Eschweiler bei Aachen befindet sich der künstlich angelegte Blausteinsee. Als Naherholungs- und Freizeitzentrum bietet der Blausteinsee vielseitige Möglichkeiten: Segeln, Surfen, Tauchen, Wandern, Skaten, Radfahren und vieles mehr. Als erstes deutsches Denkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - weltweit gehörte er 1978 zu den ersten Zwölf! Die Aussichtsplattform ist an der Südwestflanke des Haldenkopfes im Carl-Alexander-Park in Baesweiler angelegt. Gestaltet wurde dieser Aussichtspunkt als ruhiger Ort zum Verweilen, Ausruhen und Aussicht genießen mitten im Naturschutzgebiet.