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08.05.2018


ENERGETICON: Sonderausstellung "Mission Energiewende – mit Gleichstrom in die Zukunft"

Bis zum 31. Juli läuft die Sonderausstellung im Alsdorfer Energie-Erlebnismuseum ENERGETICON. Ausrichter ist der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungscampus Flexible Elektrische Netze (FEN). Die Sonderausstellung kann ohne zusätzliche Eintrittskosten besichtigt werden.

Was ist Gleichstrom? Wo liegt der Unterschied zum Wechselstrom? Warum ist Gleichstrom wichtig für die Energiewende? Wo finden wir Gleichstrom in unserem Alltag? Diese und weitere Fragen beantwortet die Ausstellung.

Den Besuchern wird das Thema Gleichstrom in Form von verschiedenen analogen und digitalen Formaten verständlich erklärt. Ein Comic und Video zeigen anschaulich die Geschichte des Gleichstroms und dessen Bedeutung im Rahmen der Energiewende. Ein Mitmachobjekt verdeutlicht den Unterschied zwischen Gleich- und Wechselstrom und regt die Besucher zur eigenen Beteiligung an. Mit einem Computerspiel können die Besucher eine Energielandschaft mit Erneuerbaren Energien und Gleichstromnetzen interaktiv erforschen und gestalten. Der hierzu eingesetzte Touchscreen ist intuitiv bedienbar und wird durch die freundliche Unterstützung der Trianel GmbH zur Verfügung gestellt. Ebenfalls Teil der Ausstellung ist eine freiwillige Befragung der Besucher, die für die wissenschaftliche Arbeit im Forschungscampus FEN genutzt und von der Partnerprofessur für Textlinguistik und Technikkommunikation der RWTH Aachen durchgeführt wird.

Kontakt und Veranstaltungsort

ENERGETICON
Konrad-Adenauer-Allee 7D
52477 Alsdorf
Telefon: +49 2404 59911-0
E-Mail: info@energeticon.de

Weitere Informationen

Strukturentwicklung mit Vision und Augenmaß: IRR im Dialog mit dem Rhein-Kreis Neuss

Die Zukunft des Braunkohle-Abbaugebiets muss mit Vision und Augenmaß gleichermaßen geplant werden. Darin stimmte Ralph Sterck, der neue Geschäftsführer der Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR) GmbH, bei seinem Antrittsbesuch im Rhein-Kreis Neuss mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Kreisdirektor Dirk Brügge überein. Das Trio traf sich auf Schloss Dyck und diskutierte unter anderem über die Chancen des Förderprogramms "Unternehmen Revier". Mehr Informationen »

Braunkohlenausschuss bei der Bezirksregierung Köln: Einleitung Änderungsverfahren Garzweiler II

Der Braunkohlenausschuss bei der Bezirksregierung Köln hat auf seiner 156. Sitzung am 18. Mai die Einleitung des Änderungsverfahrens Garzweiler II entschieden. Maßgeblich für dieses Verfahren ist die Umsetzung der Leitentscheidung der nordrhein-westfälischen Landesregierung aus dem Jahr 2016 mit dem Erhalt der Ortschaft Holzweiler und die Verkleinerung des Tagebaus. Der Beschluss wurde mit großer Mehrheit von CDU, SPD, FDP gegen die Stimmen der Grünen getroffen. Mehr Informationen »
 
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In Jülich betreibt das DLR das Solarthermische Versuchskraftwerk Solarturm Jülich. Es ist zugleich Vorbild und Versuchskraftwerk für zukünftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika. Diese spielen auch bei der DESERTEC Initiative eine tragende Rolle. Die in Jülich erprobte Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse werden in den sonnenreichen Regionen der Erde zum Einsatz kommen. Denn dort haben die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial. Die Aluminium Norf GmbH wurde im April 1965 als gemeinschaftliches Unternehmen der ehemaligen Alcan, heute: Novelis, und der damaligen VAW, heute: Hydro Aluminium Rolled Products, gegründet. Dadurch entstand in Norf bei Neuss das damals größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk Europas. Wissenschaftler des in Jülich beheimateten DLR Instituts für Solarforschung arbeiten im größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologie an der Weiterentwicklung von Komponenten und Systemen für Solarthermische Kraftwerke. Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte- und produkte, z. B. das Elektroauto 'StreetScooter', werden in der IRR entwickelt. Ein Solarturmkraftwerk mit einer weltweit einzigartigen Technologie ist in Jülich in Betrieb. 2.500 einzelne Spiegel lenken die Sonnenstrahlung auf die Spitze eines 50 Meter hohen Turms, wo die Sonnenenergie zur Stromproduktion genutzt wird. Der Indemann ist durch seine Größe und seinen Standort, hoch auf der Goltsteinkuppe, das weithin sichtbare Symbol für die Perspektiven, die das indeland seinen Bewohnern bietet. Seine moderne Architektur steht für die technische Zukunft der Region, sein sich ständig veränderndes Leuchten im Dunkeln für den Strukturwandel im Braunkohlerevier; seine Stabilität steht für die über 10.000 Jahre währende Geschichte des indelandes. IRR: Eine von Berg- und Tagebau geprägte Energie- und Industrieregion erfüllt eine entscheidende Funktion im rheinischen Wirtschaftsgefüge. Nirgendwo sonst wird in derart geballter Form Energie erzeugt und industriell auch wieder verbraucht. Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger finden sich im Braunkohletagebau Hambach. Nördlich von Eschweiler bei Aachen befindet sich der künstlich angelegte Blausteinsee. Als Naherholungs- und Freizeitzentrum bietet der Blausteinsee vielseitige Möglichkeiten: Segeln, Surfen, Tauchen, Wandern, Skaten, Radfahren und vieles mehr. Als erstes deutsches Denkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - weltweit gehörte er 1978 zu den ersten Zwölf! Die Aussichtsplattform ist an der Südwestflanke des Haldenkopfes im Carl-Alexander-Park in Baesweiler angelegt. Gestaltet wurde dieser Aussichtspunkt als ruhiger Ort zum Verweilen, Ausruhen und Aussicht genießen mitten im Naturschutzgebiet.