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07.10.2015


NRW-Umweltminister Johannes Remmel spricht auf der Revierkonferenz. (Bild: MKULNV NRW)

Einladung: Ausgezeichnete Modellprojekte und neue Ideen auf der Revierkonferenz

Am 23. Oktober, ab 13:00 Uhr, findet in der Kreisverwaltung Düren, Bismarckstraße 16, 52351 Düren, die Revierkonferenz und der zweite Innovationstag der Innovationsregion Rheinisches Revier statt. NRW-Umweltminister Johannes Remmel stellt innovative Modellprojekte und zukunftsweisende Projektideen vor. Das Besondere: Unternehmen, Privatpersonen, Kreise, Städte und Gemeinden und andere öffentliche Träger hatten sich im Rahmen eines IRR-Ideenwettbewerbes mit ihren Projekten an der Zukunftsgestaltung des Rheinischen Reviers beteiligt.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine formlose Anmeldung über E-Mail innovationsregion@rheinisches-revier.de wird bis zum 15. Oktober gebeten.

Das Programm im Detail:

13:00 Uhr: Dr. Gerd Hachen (MdL), Vorsitzender der Revierkonferenz - Eröffnung der Revierkonferenz  

13:10 Uhr: Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen - Energiewende, Klimaschutz und Strukturwandel in NRW und in der IRR; Die Rolle der IRR aus Sicht der Landesregierung; Ausblick auf die ausgewählten Modellprojekte des Ideenwettbewerbs und Umgang des Landes mit den nun ausgewählten Projektvorschlägen 

13:30 Uhr: Joachim Diehl, Geschäftsführer der IRR GmbH und  Dr. Wolfgang Wackerl, Büro für Stadtplanung und Projektentwicklung - Ideenwettbewerb/Projektaufruf (Verfahren und Auswahlprozess) und dessen Einordnung in den gesamten IRR Prozess (wie geht es damit jetzt weiter?); Wandel heute sichtbar machen (Innovationslandkarte) und Präsentation der ausgewählten Modellprojekte 

14:00 Uhr: Region im Dialog  

  • Johannes Remmel, Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen 

  • Dr. Gerd Hachen, (MdL), Vorsitzender der Revierkonferenz 

  • Gisela Walsken, Regierungspräsidentin und Stv. Aufsichtsratsvorsitzende der IRR GmbH  

  • Michael Kreuzberg, Landrat des Rhein-Erft-Kreises und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der IRR GmbH  

  • Matthias Hartung, Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG 

  • Prof. Ursula Stein, Fachbeirat der IRR GmbH 

  • Joachim Diehl, Geschäftsführer der IRR GmbH

 14:30 Uhr: Allgemeine Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Revierkonferenz 

 15:00 Uhr: Dr. Gerd Hachen, (MdL), Vorsitzender der Revierkonferenz - Schlusswort und Einladung zum Ausklang 

Das Programm steht hier als PDF-Dokument zum Download bereit.

Damit die Energiewende gelingt: Solar-Institut Jülich baut neuartigen Stromspeicher

Wenn die Energiewende gelingen soll, muss vor allem ein Problem gelöst werden: die Speicherung von Strom. Das Solar-Institut Jülich (SIJ) der FH Aachen entwickelt gemeinsam mit Partnern aus der Industrie den multifunktionalen thermischen Stromspeicher multiTESS. Mehr Informationen »

Bundeswirtschaftsministerin Zypries gibt Startschuss für Ideen- und Projektwettbewerbe in den vier deutschen Braunkohlerevieren

Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 29. Dezember 2017 grünes Licht für den Start von Ideen- und Projektwettbewerben in den vier Braunkohleregionen Lausitz, Rheinisches Revier, Mitteldeutsches Revier und Helmstedter Revier gegeben. Grundlage für die Wettbewerbe ist das neue Bundesmodellvorhaben "Unternehmen Revier", mit dem die Strukturentwicklung in den Braunkohlerevieren mit jährlich vier Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds gefördert wird. Die Regionen haben hierzu sogenannte Regionale Investitionskonzepte (RIK) vorgelegt, die das Bundeswirtschaftsministerium jetzt freigegeben hat. Mehr Informationen »
 
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In Jülich betreibt das DLR das Solarthermische Versuchskraftwerk Solarturm Jülich. Es ist zugleich Vorbild und Versuchskraftwerk für zukünftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika. Diese spielen auch bei der DESERTEC Initiative eine tragende Rolle. Die in Jülich erprobte Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse werden in den sonnenreichen Regionen der Erde zum Einsatz kommen. Denn dort haben die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial. Die Aluminium Norf GmbH wurde im April 1965 als gemeinschaftliches Unternehmen der ehemaligen Alcan, heute: Novelis, und der damaligen VAW, heute: Hydro Aluminium Rolled Products, gegründet. Dadurch entstand in Norf bei Neuss das damals größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk Europas. Wissenschaftler des in Jülich beheimateten DLR Instituts für Solarforschung arbeiten im größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologie an der Weiterentwicklung von Komponenten und Systemen für Solarthermische Kraftwerke. Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte- und produkte, z. B. das Elektroauto 'StreetScooter', werden in der IRR entwickelt. Ein Solarturmkraftwerk mit einer weltweit einzigartigen Technologie ist in Jülich in Betrieb. 2.500 einzelne Spiegel lenken die Sonnenstrahlung auf die Spitze eines 50 Meter hohen Turms, wo die Sonnenenergie zur Stromproduktion genutzt wird. Der Indemann ist durch seine Größe und seinen Standort, hoch auf der Goltsteinkuppe, das weithin sichtbare Symbol für die Perspektiven, die das indeland seinen Bewohnern bietet. Seine moderne Architektur steht für die technische Zukunft der Region, sein sich ständig veränderndes Leuchten im Dunkeln für den Strukturwandel im Braunkohlerevier; seine Stabilität steht für die über 10.000 Jahre währende Geschichte des indelandes. IRR: Eine von Berg- und Tagebau geprägte Energie- und Industrieregion erfüllt eine entscheidende Funktion im rheinischen Wirtschaftsgefüge. Nirgendwo sonst wird in derart geballter Form Energie erzeugt und industriell auch wieder verbraucht. Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger finden sich im Braunkohletagebau Hambach. Nördlich von Eschweiler bei Aachen befindet sich der künstlich angelegte Blausteinsee. Als Naherholungs- und Freizeitzentrum bietet der Blausteinsee vielseitige Möglichkeiten: Segeln, Surfen, Tauchen, Wandern, Skaten, Radfahren und vieles mehr. Als erstes deutsches Denkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - weltweit gehörte er 1978 zu den ersten Zwölf! Die Aussichtsplattform ist an der Südwestflanke des Haldenkopfes im Carl-Alexander-Park in Baesweiler angelegt. Gestaltet wurde dieser Aussichtspunkt als ruhiger Ort zum Verweilen, Ausruhen und Aussicht genießen mitten im Naturschutzgebiet.