. .
25.10.2017


Digital Revier: Räume und Ideen für den Strukturwandel

Rund 40 Teilnehmer haben sich in der Doppelveranstaltung "Reviercamp: Konferenz Digital Revier – Aktivitäten und Ausblicke" und "Barcamp Hack The Revier!" am 20. und 21. Oktober 2017 in Aachen über die Bedeutung der Digitalisierung für das Rheinische Revier, die laufenden Aktivitäten, möglichen Nachholbedarf und die Frage, was Unternehmen, Kommunen und Bürger tun können, um von der Digitalisierung zu profitieren, ausgetauscht.

In der Konferenz gaben Vorträge von Fachleuten Impulse für die Diskussion mit dem Publikum. Michael Lobeck von promediare, Moderator und Berater in der Stadtentwicklung, wies in seinem Vortrag darauf hin, dass der Strukturwandel und die Digitalisierung "Räume" für Experimente benötige. Damit waren sowohl großmaßstäbliche "Regionen" als auch konrete Orte - wie Co-Working-Einrichtungen - gemeint, in und an denen gemeinsam an Ideen gearbeitet werden könne.

Dies bestätigte auch Johanna Schäfer, die mit dem BonnLAB ein Stadtteillabor ins Leben gerufen hat, das in erster Linie ein offener Treffpunkt für alle Bürger sein soll. "Da kommen Jung und Alt zusammen: Gründer, soziale Initiativen aus der Flüchtlingshilfe oder auch Biobauern mit Restaurants, die regionale Produkte anbieten möchten", erklärte sie. Wichtig sei, dass durch diese Querverbindungen neue Impulse zustande kämen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Aachen und dem digitalHUB Aachen e.V. statt.



Das Barcamp am 21. Oktober 2017 in der Digital Church knüpfte an die Konferenz an, hatte aber bewusst kein fertiges Programm wie bei "normalen" Konferenzen. Die Agenda entstand erst am Morgen des Barcamps selbst und jeder konnte Diskussionen und den Austausch über die Themen mitgestalten. Es entstand ein für die Teilnehmer spannender Dialog auf Augenhöhe. Unternehmensvertreter, Existenzgründer, Vertreter aus Verwaltungen und von Initiativen konnten sich kennenlernen und das Netzwerk stärken. Das Barcamp wurde unter https://barcamptools.eu/reviercamp und bei Twitter #reviercamp protokolliert. Ausgerichtet wurd die Veranstaltung gemeinsam dem digital-HUB Aachen e.V. und in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Aachen.

Kontakt

IRR GmbH
Christian Wirtz
Telefon: 02461 690-181
E-Mail: christian.wirtz@rheinisches-revier.de

(Fotos: IRR GmbH)

Rheinisches Revier erhält Millionen-Fördergeld für Grünprojekte

Land spricht Förderempfehlungen für Projekte aus. Grundlage war Regionalkonzept der IRR GmbH: Das Rheinische Revier erhält rund vier Millionen Euro Fördergeld vom Landesprogramm "Grüne Infrastruktur NRW". Möglich wurde der Zuschlag durch ein von der IRR GmbH erarbeitetes regionales Konzept. Mit dem Geld können grüne Projekte im Rhein-Kreis Neuss und dem Rhein-Erft-Kreis realisiert werden. Insbesondere Rommerskirchen, die Kolpingstadt Kerpen und der Naturpark Rheinland profitieren von der Förderung. Mehr Informationen »

Revierkonferenz: Fördergeld vom Bund für das Rheinische Revier und neuer Geschäftsführer ab 2018

Das Bundeswirtschaftsministerium kündigte auf der Revierkonferenz am 8. Dezember an, dass regionale Projekte im Rheinischen Revier mit rund einer Million Euro gefördert werden. Eine erste Projektauswahl findet ab Anfang 2018 statt. Ralph Sterck wurde auf der Konferenz als neuer Geschäftsführer vorgestellt. Der 52-jährige tritt seine Stelle im Januar 2018 an. Mehr Informationen »
 
Hintergrundbild wird geladen ...
Klicken Sie um das ganze Bild zu sehen
In Jülich betreibt das DLR das Solarthermische Versuchskraftwerk Solarturm Jülich. Es ist zugleich Vorbild und Versuchskraftwerk für zukünftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika. Diese spielen auch bei der DESERTEC Initiative eine tragende Rolle. Die in Jülich erprobte Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse werden in den sonnenreichen Regionen der Erde zum Einsatz kommen. Denn dort haben die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial. Die Aluminium Norf GmbH wurde im April 1965 als gemeinschaftliches Unternehmen der ehemaligen Alcan, heute: Novelis, und der damaligen VAW, heute: Hydro Aluminium Rolled Products, gegründet. Dadurch entstand in Norf bei Neuss das damals größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk Europas. Wissenschaftler des in Jülich beheimateten DLR Instituts für Solarforschung arbeiten im größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologie an der Weiterentwicklung von Komponenten und Systemen für Solarthermische Kraftwerke. Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte- und produkte, z. B. das Elektroauto 'StreetScooter', werden in der IRR entwickelt. Ein Solarturmkraftwerk mit einer weltweit einzigartigen Technologie ist in Jülich in Betrieb. 2.500 einzelne Spiegel lenken die Sonnenstrahlung auf die Spitze eines 50 Meter hohen Turms, wo die Sonnenenergie zur Stromproduktion genutzt wird. Der Indemann ist durch seine Größe und seinen Standort, hoch auf der Goltsteinkuppe, das weithin sichtbare Symbol für die Perspektiven, die das indeland seinen Bewohnern bietet. Seine moderne Architektur steht für die technische Zukunft der Region, sein sich ständig veränderndes Leuchten im Dunkeln für den Strukturwandel im Braunkohlerevier; seine Stabilität steht für die über 10.000 Jahre währende Geschichte des indelandes. IRR: Eine von Berg- und Tagebau geprägte Energie- und Industrieregion erfüllt eine entscheidende Funktion im rheinischen Wirtschaftsgefüge. Nirgendwo sonst wird in derart geballter Form Energie erzeugt und industriell auch wieder verbraucht. Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger finden sich im Braunkohletagebau Hambach. Nördlich von Eschweiler bei Aachen befindet sich der künstlich angelegte Blausteinsee. Als Naherholungs- und Freizeitzentrum bietet der Blausteinsee vielseitige Möglichkeiten: Segeln, Surfen, Tauchen, Wandern, Skaten, Radfahren und vieles mehr. Als erstes deutsches Denkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - weltweit gehörte er 1978 zu den ersten Zwölf! Die Aussichtsplattform ist an der Südwestflanke des Haldenkopfes im Carl-Alexander-Park in Baesweiler angelegt. Gestaltet wurde dieser Aussichtspunkt als ruhiger Ort zum Verweilen, Ausruhen und Aussicht genießen mitten im Naturschutzgebiet.