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22.05.2018


Braunkohlenausschuss bei der Bezirksregierung Köln: Einleitung Änderungsverfahren Garzweiler II

Der Braunkohlenausschuss bei der Bezirksregierung Köln hat auf seiner 156. Sitzung am 18. Mai die Einleitung des Änderungsverfahrens Garzweiler II entschieden. Maßgeblich für dieses Verfahren ist die Umsetzung der Leitentscheidung der nordrhein-westfälischen Landesregierung aus dem Jahr 2016 mit dem Erhalt der Ortschaft Holzweiler und die Verkleinerung des Tagebaus. Der Beschluss wurde mit großer Mehrheit von CDU, SPD, FDP gegen die Stimmen der Grünen getroffen.

Besonders diskutiert wurde in der Sitzung die Trassierung der A61n. "Das Verfahren ist ergebnisoffen. Wir freuen uns über das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger aus Holzweiler und werden diese Anregungen und Vorschläge genauesten prüfen", so Stefan Götz, Vorsitzende des Braunkohleausschusses. Ziel ist es, die Interessen aller Beteiligten, insbesondere der Bewohnerinnen und Bewohner von Holweiler, zu wahren und eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

Die Bezirksregierung Köln wird jetzt unter Beteiligung einer Vielzahl von Experten den Entwurf eines neuen Braunkohlenplans erarbeiten und eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchführen. Bis 2020 soll dieser Entwurf dem Braunkohlenausschuss zur weiteren Erörterung und Beschlussfassung vorgelegt werden.

Dem heutigen Braunkohleausschuss stellte sich zudem Ralph Sterck als neuer Geschäftsführer der Innovationsregion Rheinisches Revier vor. Im Rahmen von Projekten für den Strukturwandel im Rheinischen Revier werden hier den betroffenen Kommunen vom Bund jährlich eine Million Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt. Regierungspräsidentin Gisela Walsken freut sich auf eine gute Zusammenarbeit. "Mit der IRR haben wir einen zuverlässigen Partner bei der Umsetzung der Förderprojekte", so Walsken.

(Text: Bezirksregierung Köln)

StreetScooter eröffnet zweiten Produktionsstandort in Düren

Die StreetScooter GmbH, führender Produzent elektrisch betriebener Lieferfahrzeuge und Tochterunternehmen der Deutsche Post DHL Group, hat ihren zweiten Produktionsstandort in Betrieb genommen. Ab sofort laufen im neuen Werk in Düren auf dem rund 78.000 Quadratmeter großen Gelände des Autozulieferers Neapco bis zu 10.000 E-Transporter pro Jahr vom Band, das entspricht einer Tagesproduktion von 46 Fahrzeugen (im Ein-Schicht-Betrieb). Gemeinsam mit dem Stammwerk in Aachen verfügt StreetScooter über Produktionskapazitäten von bis zu 20.000 E-Fahrzeugen jährlich. Mehr Informationen »

Einladung Revierkonferenz 29. Juni: Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Regionalentwicklung" und Förderprogramm "Unternehmen Revier"

Wir laden herzlichst zu unserer nächsten Revierkonferenz am Freitag, 29. Juni von 14:00 – 15:45 Uhr im Schloss Paffendorf, Burggasse 1, 50126 Bergheim ein. Mehr Informationen »
 
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In Jülich betreibt das DLR das Solarthermische Versuchskraftwerk Solarturm Jülich. Es ist zugleich Vorbild und Versuchskraftwerk für zukünftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika. Diese spielen auch bei der DESERTEC Initiative eine tragende Rolle. Die in Jülich erprobte Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse werden in den sonnenreichen Regionen der Erde zum Einsatz kommen. Denn dort haben die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial. Die Aluminium Norf GmbH wurde im April 1965 als gemeinschaftliches Unternehmen der ehemaligen Alcan, heute: Novelis, und der damaligen VAW, heute: Hydro Aluminium Rolled Products, gegründet. Dadurch entstand in Norf bei Neuss das damals größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk Europas. Wissenschaftler des in Jülich beheimateten DLR Instituts für Solarforschung arbeiten im größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologie an der Weiterentwicklung von Komponenten und Systemen für Solarthermische Kraftwerke. Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte- und produkte, z. B. das Elektroauto 'StreetScooter', werden in der IRR entwickelt. Ein Solarturmkraftwerk mit einer weltweit einzigartigen Technologie ist in Jülich in Betrieb. 2.500 einzelne Spiegel lenken die Sonnenstrahlung auf die Spitze eines 50 Meter hohen Turms, wo die Sonnenenergie zur Stromproduktion genutzt wird. Der Indemann ist durch seine Größe und seinen Standort, hoch auf der Goltsteinkuppe, das weithin sichtbare Symbol für die Perspektiven, die das indeland seinen Bewohnern bietet. Seine moderne Architektur steht für die technische Zukunft der Region, sein sich ständig veränderndes Leuchten im Dunkeln für den Strukturwandel im Braunkohlerevier; seine Stabilität steht für die über 10.000 Jahre währende Geschichte des indelandes. IRR: Eine von Berg- und Tagebau geprägte Energie- und Industrieregion erfüllt eine entscheidende Funktion im rheinischen Wirtschaftsgefüge. Nirgendwo sonst wird in derart geballter Form Energie erzeugt und industriell auch wieder verbraucht. Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger finden sich im Braunkohletagebau Hambach. Nördlich von Eschweiler bei Aachen befindet sich der künstlich angelegte Blausteinsee. Als Naherholungs- und Freizeitzentrum bietet der Blausteinsee vielseitige Möglichkeiten: Segeln, Surfen, Tauchen, Wandern, Skaten, Radfahren und vieles mehr. Als erstes deutsches Denkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - weltweit gehörte er 1978 zu den ersten Zwölf! Die Aussichtsplattform ist an der Südwestflanke des Haldenkopfes im Carl-Alexander-Park in Baesweiler angelegt. Gestaltet wurde dieser Aussichtspunkt als ruhiger Ort zum Verweilen, Ausruhen und Aussicht genießen mitten im Naturschutzgebiet.