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10.11.2017


20. November: Montagsgespräch - Aus Architektur wird Architektur

Die IRR GmbH lädt gemeinsam mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA) Köln in das Domforum Köln ein: Bauen und Abbruch erzeugen über die Hälfte des in Deutschland anfallenden Abfalls. Auch benötigen Gebäude heute mehr Energie für Herstellung und Transport als für den Betrieb ihrer zukünftigen Nutzungsdauer. Damit ist klar, welche Bedeutung die Überlegung hat, Materialien ehemaliger Gebäude nicht mehr als Abfall zu entsorgen, sondern als aufbereiteten Rohstoff oder gar Bauteil wieder zu nutzen. Doch was bedeutet das für die Architektur? Muss die Art und Weise geändert werden, wie wir bauen? Wird eine neue Architektur durch rezyklierte und wiederverwendete Produkte entstehen?

Aus Architektur wird Architektur – kreislaufgerechtes Bauen

Offensichtlich scheint, dass das Ende von Anfang an mitgedacht werden muss. Es geht um das Konzipieren von Kreisläufen, in denen die Materialien ihren "Aggregatzustand" ändern können, aber nicht mehr verloren gehen.
Das Projekt "Kreislaufwirtschaft Bauen" der IRR GmbH hat zum Ziel, eine ressourcengerechte und klimafreundliche Bauwirtschaft in der Region zu etablieren. Dazu werden Grundlagen mit Hochschulen wie der RWTH Aachen, Behörden sowie insbesondere mit interessierten Unternehmen und Verbänden entwickelt. Gleichzeitig sollen die Ergebnisse in Pilotprojekten umgesetzt werden. Der BDA Landesverband NRW ist Kooperationspartner beim Projekt der IRR GmbH. Das BDA-Montagsgespräch stellt das Projekt in einen Kontext mit anderen Ansätzen und diskutiert über Herausforderungen und Chancen einer Architektur des kreislaufgerechten Bauens.

Impulsvorträge

  • Matti Wirth und Magdalena Zabek, Innovationsregion Rheinisches Revier GmbH
  • Jörg Finkbeiner, Partner und Partner Architekten, Berlin

Diskussion

  • Eberhard Büttgen, Stadt Eschweiler
  • Petra Rinnenburger, Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
  • Kathrin Möller, GAG Immobilien AG
  • Steffen Hebestreit, Interboden Gruppe
  • Prof. Dr. Linda Hildebrand, RWTH Aachen
  • Jörg Finkbeiner, Partner und Partner Architekten, Berlin

Moderation

  • Matti Wirth und Thomas Knüvener

Es ist keine vorherige Anmeldung nötig. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Ort

Domforum
Domkloster 3
50667 Köln

(Foto: IRR GmbH/Bimolab gGmbH)

Rheinisches Revier erhält Millionen-Fördergeld für Grünprojekte

Land spricht Förderempfehlungen für Projekte aus. Grundlage war Regionalkonzept der IRR GmbH: Das Rheinische Revier erhält rund vier Millionen Euro Fördergeld vom Landesprogramm "Grüne Infrastruktur NRW". Möglich wurde der Zuschlag durch ein von der IRR GmbH erarbeitetes regionales Konzept. Mit dem Geld können grüne Projekte im Rhein-Kreis Neuss und dem Rhein-Erft-Kreis realisiert werden. Insbesondere Rommerskirchen, die Kolpingstadt Kerpen und der Naturpark Rheinland profitieren von der Förderung. Mehr Informationen »

Revierkonferenz: Fördergeld vom Bund für das Rheinische Revier und neuer Geschäftsführer ab 2018

Das Bundeswirtschaftsministerium kündigte auf der Revierkonferenz am 8. Dezember an, dass regionale Projekte im Rheinischen Revier mit rund einer Million Euro gefördert werden. Eine erste Projektauswahl findet ab Anfang 2018 statt. Ralph Sterck wurde auf der Konferenz als neuer Geschäftsführer vorgestellt. Der 52-jährige tritt seine Stelle im Januar 2018 an. Mehr Informationen »
 
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In Jülich betreibt das DLR das Solarthermische Versuchskraftwerk Solarturm Jülich. Es ist zugleich Vorbild und Versuchskraftwerk für zukünftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika. Diese spielen auch bei der DESERTEC Initiative eine tragende Rolle. Die in Jülich erprobte Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse werden in den sonnenreichen Regionen der Erde zum Einsatz kommen. Denn dort haben die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial. Die Aluminium Norf GmbH wurde im April 1965 als gemeinschaftliches Unternehmen der ehemaligen Alcan, heute: Novelis, und der damaligen VAW, heute: Hydro Aluminium Rolled Products, gegründet. Dadurch entstand in Norf bei Neuss das damals größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk Europas. Wissenschaftler des in Jülich beheimateten DLR Instituts für Solarforschung arbeiten im größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologie an der Weiterentwicklung von Komponenten und Systemen für Solarthermische Kraftwerke. Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte- und produkte, z. B. das Elektroauto 'StreetScooter', werden in der IRR entwickelt. Ein Solarturmkraftwerk mit einer weltweit einzigartigen Technologie ist in Jülich in Betrieb. 2.500 einzelne Spiegel lenken die Sonnenstrahlung auf die Spitze eines 50 Meter hohen Turms, wo die Sonnenenergie zur Stromproduktion genutzt wird. Der Indemann ist durch seine Größe und seinen Standort, hoch auf der Goltsteinkuppe, das weithin sichtbare Symbol für die Perspektiven, die das indeland seinen Bewohnern bietet. Seine moderne Architektur steht für die technische Zukunft der Region, sein sich ständig veränderndes Leuchten im Dunkeln für den Strukturwandel im Braunkohlerevier; seine Stabilität steht für die über 10.000 Jahre währende Geschichte des indelandes. IRR: Eine von Berg- und Tagebau geprägte Energie- und Industrieregion erfüllt eine entscheidende Funktion im rheinischen Wirtschaftsgefüge. Nirgendwo sonst wird in derart geballter Form Energie erzeugt und industriell auch wieder verbraucht. Schaufelradbagger sind Tagebaugeräte zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger finden sich im Braunkohletagebau Hambach. Nördlich von Eschweiler bei Aachen befindet sich der künstlich angelegte Blausteinsee. Als Naherholungs- und Freizeitzentrum bietet der Blausteinsee vielseitige Möglichkeiten: Segeln, Surfen, Tauchen, Wandern, Skaten, Radfahren und vieles mehr. Als erstes deutsches Denkmal wurde der Aachener Dom 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen - weltweit gehörte er 1978 zu den ersten Zwölf! Die Aussichtsplattform ist an der Südwestflanke des Haldenkopfes im Carl-Alexander-Park in Baesweiler angelegt. Gestaltet wurde dieser Aussichtspunkt als ruhiger Ort zum Verweilen, Ausruhen und Aussicht genießen mitten im Naturschutzgebiet.